| «« zurück | [ISSN 1611-3594] Herausgegeben von Hansjürgen Müller-Beck, Jan Turek, Jan Tomsky und Nicholas John Conard In Kommission bei VML Verlag Marie Leidorf GmbH, Rahden |  |
VERGRIFFEN - TITEL IST NICHT MEHR LIEFERBAR
[Letzte Aktualisierung: 19.08.2003]
[ AV 10 ]
Erkennen und Bestimmen von Stein- und Knochenartefakten.Einführung in die Artefaktmorphologie.
Joachim Hahn
Hardcover
INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort (1)
Einleitung (10)
A. Rohstoffe der geschlagenen Steinartefakte (11-31)
- Eigenschaften von Gesteinen (11-12)
- Verwendete Gesteine (12-23)
- Feuerstein / Flint (14)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Baltischer Feuerstein
 |
Dunkelbrauner, leicht
transparenter Feuerstein |
 |
Hellgraubrauner, ebenfalls
transparenter Feuerstein |
- Westlicher Feuerstein
 |
Kieselfeuerstein |
 |
Rijkholtfeuerstein |
 |
Maasfeuerstein |
 |
Gelblicher und brauner,
oolithischer Feuerstein |
- Hornstein (16)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Vorkommen
- Oberer Malm des Schweizer Jura und
Schwäbische Alb, Frankenalb
- Muschelkalkhornstein (16-17)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Vorkommen
- Hauptmuschelkalk in
Südwestdeutschland
 |
Schönberg südlich
Freiburg/Breisgau |
- Trigodonus-Hornstein
 |
Mittleres Württemberg |
- Kreidefeuerstein
 |
Zwischen Königshofen a.d.
Tauber, Gernsheim und Würzburg |
- Keuper-Hornstein (17)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Obere Schichten des Mittelkeuper im Knollenmergel von
Württemberg
- Fränkischer Burgsandstein bei Coburg / Franken
- Opal (17-18)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Vulkangebiet z.B. am Hohentwiel im
Hegau, Petersfels und Slowakei
- Alpiner Radiolarit (18)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Alpiner Malm der Schweizer und Allgäuer Alpen
- Widderstein im Kleinen Walsertal
- Rätikon, Davos, Sursett und Simmental / Schweiz
- Kieselschiefer (19)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Mitteleuropa, Schwarzwald, Rheinisches Schiefergebirge /
Kellerwald, Gebiet Lahn-Dill
- Frankenwald, Fichtelgebirge und Harz
- Jaspis (19)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Südwestliches Baden / Freiburg bis Basel, Basler und Berner
Jura / Schweiz
- Isteiner Klotz - Istein und Unteres Birstal
- Chalzedon (19-20)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Mittelrhein / Rhein bei Muffendorf
- Quarz (20)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Bergkristall (20-21)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Zentrale Alpen, Rheinschotter bis
Strasbourg / Straßburg
- Quarzit - Felsquarzit - kristalliner
Quarzit (21)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Unterdevon im Rheinsichen
Schiefergebirge
- Tertiärquarzit und Süßwasserquarzit
- quarzitischer Sandstein - Opalsandstein (21-22)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Mittelrhein und Westerwald, Wetterau
und benachbarte Gebiete
- Ölquarzit (22)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Mittlere Schweiz im Gault, Garner
Flysch vom Linth-Gletscher, Walensee bis Glattal
- Obsidian (22-23)
- Ansprache
- Härte
- Chemische Zusammensetzung
- Struktur
- Farbe
- Entstehung
- Spaltbarkeit
- Vorkommen
- Vulkanische Gebiete - Ungarn, Östliche Slowakei, Mittelmeerraum
- Amerikanische Kordilleren, Zentrales Afrika, Östliches Indien,
Neuseeland, Japan
Räumliches Vorkommen der Rohstoffe
(23-28)
- Verbreitung der Rohmaterialien im westlichen Mitteleuropa (23-24)
- Verbreitung und Bedeutung des Obsidians (25-26)
- Zugänglichkeit und Gewinnung des Rohmaterials (26-28)
Literatur (28-31)
B. Mechanische Bruchbeanspruchung (32-44)
- Die innere Struktur von kieselsäurereichen Gesteinen und Mineralien
(32-33)
- Primäre Bruchbildung (33-38)
- Bruchinitialisierung (34-36)
- Hertzscher Kegelbruch (34)
- Keilbruch (35-36)
- Biegebruch (36)
- Bruchausdehnung (36-37)
- Festigkeits-kontrollierte Bruchausdehnung (36-37)
- Druck-kontrollierte Bruchausdehnung (37)
- Bruchendigung (37-38)
- Spitzes Ende (37)
- Axiales Ende (37)
- Stufenende (38)
- Angelende (38)
- Durchgeschlagenes Ende (38)
- Finials (38)
- Sekundäre Bruchmerkmale (39-42)
- Bulbus (39)
- Schlagnarbe (39)
- Wallnerlinien / Wallnerlinie (39)
- Lanzettbrüche / Lanzettbruch (40)
- Weitere Inteferenzerscheinungen (41)
- Schüppchen (42)
- Begriffe und Definitionen
(42-43)
- Abbaufläche
- Abbauwinkel
- Bulbus
- Dorsalfläche
- Hertzscher Kegel
- Kanteneffekt
- Lanzettsprung
- Radialstrahl
- Schlagauge
- Schlagfläche
- Schlagkegel
- Schlagnarbe
- Schlagwinkel
- Treffpunkt
- Ventralfläche
- Wallnerlinie
- Literatur (43-44)
C. Natürliche Einwirkungen und thermische Veränderungen (45-72)
- Zur Geschichte der Eolithenforschung (45)
- Entstehungsbedingungen für Geofakte (45-62)
- Wind (46)
- Temperaturwechsel / Temperatur
(47-53)
- Frostsprengung / Frost (48-53)
- Frostriss
- Frostsprengling
- Frostkern
- Wasser (53-56)
- Bewegung von Eis- und Erdmassen
(56-62)
- Moränen / Moräne (56-57)
- Pseudo-Abschläge / Abschlag
- Pseudo-Kerne / Kern
- Prismatische Trümmer
- Bodenfließen (57-59)
- Kryoturbation (59-60)
- Eisschollenbewegung (60-62)
- Gravitation (63)
- Fundort von Basaltgeröll -
Batoka-Schlucht des Sambese
- Patina (63-65)
- Wüstenpatina (65)
- Glanzpatina (65)
- Feuer (65-66)
- Zufälliges Brennen (65-66)
- Tempern (66)
- Unterscheidungskriterien zwischen
Artefakten und Geofakten (67-70)
- Abbauwinkel zwischen Dorsalfläche und Schlagflächenrest
- Verhältnis von Länge zu Breite und Dicke
- Schlagrichtung aus einer Richtung
- Begrenzte Reduktion der Abbaufläche
- Sekundäre Schlagmerkmale
- Facettierung des Schlagflächenrests
- Unifazielle, regelmäßige Retusche
- Literatur (70-72)
D. Zerlegungstechniken (73-102)
- Theoretische Grundlagen (73-76)
- Abschlagmerkmale (75-76)
- Proximalende (75)
- Schlagflächenrest [im folgende SFR genannt]
- Bruchinitialisierung
- Dorsalfläche (75)
- Distalende (76)
- Spitzauslaufend - federartig
- Gerade, scharfkantig auslaufend
- Stufig, im rechten Winkel endend
- Angelbruch - rundliche Endigung
- Durchgeschlagen - mit Kernfuß
- Geröllerzeugung (76-82)
- Zerlegungstechniken (76-80)
- Werfen von Geröllen mit großer Kraft gegen einen Ambossstein
(76)
- Vertikales Schlagen auf einen Amboss (76-77)
- Direkter Schlag mit der Geröllkante auf einen Amboss (77)
- Direkter harter Schlag mit einem Schlagstein auf Geröllkante (77)
- Bipolare Zerlegung (78)
- Erzeugung von S-Brüchen (78)
- Abschlagformen (79-80)
- Trapezförmig, mit schmalem proximalen und breitem distalen Ende
- Nach distal konvergierend mit breiter Basis
- Kurz, parallelkantig, klingenartig
- Die einfache Geröllzerlegung (81)
- Die ausgefeilte Geröllzerlegung (81-82)
- Einfache Abschlagtechniken
(82-99)
- Abbautechniken im Acheuléen
(82-84)
- Regelmäßige Kerne (83)
- Unregelmäßige, vielfacettierte Kerne (83)
- Zufällige Kerne (83)
- Ablauf des Kernabbaus (83-84)
- Clacton-Technik (84-86)
- Quina-Technik (86-89)
- „Wurstscheiben / Salami“-Abschläge (86, 88)
- Abschläge mit Kortexbasis (87, 88)
- Grundformen mit natürlichem Rücken (87, 88)
- Bais-Rückenabschläge (87)
- Levallois-Technik (89-97)
- Herstellungsprozess (90)
- Levallois-Kerntypen
(90-94)
- Klassischer Typ (91)
- Parallele Präparation (91)
- Typ Victoria West (91)
- Levallois-Spitzenkern (91)
- Nubischer Levallois-Spitzenkern / Nubien (91-92)
- Levalloisklingenkern (92)
- Halfalevalloiskern / Halfa-Industrie (93)
- Herstellung von
Levalloisabschlägen (94-97)
- Das Rohstück (94)
- Zuformung (95)
- Oberseite (95)
- Schlagfläche (95-96)
- Lösen des Abschlags (96-97)
- Pseudo-Levalloisspitzen (97-98)
- Wiederholte Levallois-Technik
(98-99)
- Diskoide Kerne (99-100)
- Literatur (100-102)
E. Klingenherstellungstechniken (103-140)
- Grundlagen der Klingenherstellung (103-106)
- Rohstück oder Vollkern
- Produktionskern
- Restkern
- Alt- bis mittelpaläolithische
Klingentechnologie (107-108)
- Klingen des früheren Jungpaläothikums
(109-114)
- Typ A: Breite Kerne mit Präparationsresten
- Typ B: Plattige Rohstücke mit Kortex- und Kluftflächen
- Typ C: Ähnlich Typ B, aber Seite mit Rücken
- Typ D: Flache Platten oder massive Abschläge
- Typ E: Ähnlich Typ D, aber mit intensiver Präparation
- Typ F: Kleine blockförmige Kerne
- Klingen des mittleren
Jungpaläolithikums (114-119)
- Stufe I (114-115)
- Schritt 1 - Leitgrat (114-115)
- Schritt 2 - Schlagflächenpräparation
(115)
- Stufe II (115-119)
- Schritt 1 - Halten und Aufsetzen des
Kerns (115-116)
- Schritt 2 - Lösen der Klingen
(116-119)
- Klingentechnologie des Magdalénien
(103-130)
- Klingenherstellung in Westeuropa (119-123)
- Herstellung von sehr großen Klingen im Magdalénien von Etoilles
(123-125)
- Klingentechnik des Magdalénien im Rheinland (125-127)
- Vollkerne / Vollkern
- Restkerne / Restkern
- Kerntrümmer / Trümmer
- Klingenherstellung im späten
Jungpaläolithikum (128-130)
- Hamburg (128)
- Federmesser (128-129)
- Bromme (130)
- Ahrensburg (130)
Klingenherstellung im Mesolithikum
(130-132)
- Stil von Coincy
- Stil von Montbani
Neolithische Schlagtechniken
(132-136)
Bronzezeitliche Klingenherstellung
/ Bronzezeit (137)
Ethnographisch belegte
Zerlegungstechniken (137)
- Australien / Aborigenes - Leilira-Spitzen
- Mexiko / Azteken - Presstechnik
Herstellung von Klingen für
Steinschloßgewehre / Gewehr (138-140)
- Stufe I - Vierteln oder „quartering“
(138)
- Stufe II - Abschlagen (139-140)
F. Sonstige Abschlagtechniken (140-142)
- Kostenkikerne (140-142)
- Kostenkimesser / Fundplatz Kostenki I am
Don
- Zeitliche und geographische Verbreitung
- Mittelpaläolithikum - Südwestliches Frankreich, Grotte du
Coustal
- Aurignacien - Geißenklösterle, Vogelherd
- Gravettien - Mainz, Flur „Linsenberg“
- Magdalénien - Gönnersdorf
- Spätpaläolithikum - Afrika bis Capsien supérieur / Kenia
- Kombewa-Methode (142)
G. Experimentelle Klingenherstellung (143-152)
- Indirekte Klingenherstellung „unter dem Fuß“ (143-144)
- Die Drucktechnik (144-146)
- Jenseits von Technologie und Ökologie? (146-148)
- Literatur (148-152)
H. Klassifikationssysteme für die Grundproduktion (153-163)
- Kerne (153-155)
- Grundformen (156-161)
- Metrische Merkmale und Meßtechniken
(156-158)
- Erhaltung der Grundform in der Länge
- Erhaltung der Grundform in Breite und Dicke
- Qualitative Merkmale (158-161)
- Rohmaterial
- Grundformen
- Klinge
- Abschlag
- Primäre Kernkantenklinge
- Sekundäre Kernkantenklinge
- Primäre Kernkantenabschlag
- Sekundäre Kernkantenabschlag
- Kernscheibe
- Präparationsabschlag
- Kern
- Stichelabfall
- Siretbruch
- Trümmer
- Hitzetrümmer
- Frostaussprung
- Klingenproduktion im
Mittelpaläolithikum
- Rohstoffbesorgung, Anschlagen, Testen
- Entrindung
- Grundformproduktion
- Modifikation [kann entfallen]
- Gebrauch
- Verwerfen
- Operationskette der
Klingenherstellung
- Beschaffung von Rohstoff
- Kernzurichtung
- Präparation
- Abbau
- Kerne
- Gebrauchsformen
Auswertungstechniken (161-162)
Literatur (162-163)
I. Modifizierte Steinartefakte (164-281)
- Vorbemerkung (164)
- Was ist eine Modifikation? (164-166)
- Abgrenzungsprobleme (165)
- Ansprache von Werkzeugen / Werkzeug
(165-166)
- Arten der Modifikation (166-177)
- Natürliche Modifikationen
(166-168)
- Verrundungen (167)
- GSM-Retuschen (167)
- Kryoretuschen (168)
- Intentionelle Modifikationen
(168-175)
- Flächenretusche (169)
- Hertzscher Kegelbruch (169)
- Biegebruch (169)
- Druckretusche (169)
- Kantenretusche (169-172)
- Feine Retusche / fine retouch (170)
- Starke Retusche / heavy retouch (170)
- Aurignacienretusche / Aurignacian retouch (170)
- Rückenretusche / backed retouch (170-171)
- Schuppenretusche / scaled retouch (171)
- Stufenretusche / stepped retouch (172)
- Sticheltechnik (172-175)
- Modifikationsabfälle (172)
- Retuschierabfälle (172-173)
 |
Abfälle von flächiger Retusche (173) |
 |
Sonstige Retuschierabfälle (173)
|
- Schneidenschlagabfälle (173)
- Stichelabfälle (174-175)
- Makroskopische Gebrauchsspuren
(176)
- Literatur (176-177)
„Kerngeräte“ und bifaziell
retuschierte Artefakte (178-213)
- Geröllgeräte / Geröllgerät
(178-184)
- Definition (178)
- Herstellung (178)
- Variationsbreite (178-181)
- Gespaltene Gerölle (180)
- Einseitig geschlagene Gerölle (180)
- Zweiseitig geschlagene Gerölle (180)
- In mehreren Richtungen bearbeitetes Geröll (180-181)
- Spezielle Arten (181-182)
- Funktion / Gebrauch
(183)
- Zeitliche Stellung und räumliche
Verbreitung (183)
- Literatur (184)
Faustkeile / Faustkeil (185-194)
- Faustkeil - handaxe - biface
(185-188)
- Definition (185)
- Herstellung (185)
- Funktion (186-188)
- Zeitliche Stellung und räumliche Verbreitung (188)
 |
Seit 1,5 Mio. Jahren in Afrika und Vorderasien |
 |
Ca. 400000 Jahre in Italien - Torre in Pietra, Anagni |
Breitkeil / Spaltkeil
- hacheraux - cleaver (188-190)
Trieder (190-191)
- Definition (190)
- Herstellung (190)
- Variationsbreite (191)
- Funktion (191)
- Chronologie und Verbreitung (191)
 |
Acheuléen, Chalossien /
England, Frankreich,
Nördliches Afrika - Ägypten bis Marokko |
Keilmesser / Faustkeilschaber
(191-193)
- Definition (191-192)
- Variationsbreite (193)
 |
Bocksteinmesser (193) |
 |
Pradnikmesser (193) |
 |
Keilmesser Typ Klausennische (193) |
Literatur (193-194)
Blattspitzen / Blattspitze
(194-209)
- Mittel- und
frühjungpaläolithische Blattspitzen (194-200)
- Definition (195)
- Herstellung (195)
- Variationsbreite (195-198)
- Funktion (198)
- Chronologie und Verbreitung (198-199)
 |
Mittel- und Jungpaläolithikum, Bohunicien -
Mitteleuropa,
Osteuropa, Südosteuropa |
 |
Aterien - Nördliches Afrika
|
- Literatur (199-200)
Flächig bearbeitete Werkzeuge
des Solutréen (200-204)
- Definition (200)
 |
Spitzklingen, Spitzen mit ebener Unterseite - Pointes à
face plane |
 |
Lorbeerblattspitzen / Lorbeerblattspitze |
 |
Weidenblattspitzen / Weidenblattspitze |
 |
Solutréenkerbspitzen / Solutréenkerbspitze
|
- Herstellung (200-201)
- Variationsbreite (201-202)
 |
Typ A: Lange, schmale und dünne Kerbspitzen |
 |
Typ B: Breiter und dicker als Typ A |
 |
Sonderform - Gestielte, beidflächig retuschierte
Spitzen / Spanien, Portugal
|
Funktion (202)
Chronologie und Verbreitung (202-204)
 |
21000 - 17000 v.Chr. -
Westlich Rhone und südlich Loire, südwestliches Frankreich |
 |
und Iberische Halbinsel -
frühes Solutréen im Tal der
Ardèche und im Périgord
|
Literatur (204)
Paläoindianische bifazielle
Spitzen Nordamerikas (204-209)
- Definition (204)
- Herstellung (205-206)
 |
Stufe 1: auswählen des Rohstücks / blank |
 |
Stufe 2: beidseitige Zuformung / edged biface |
 |
Stufe 3: primäres Ausdünnen / primary thinning |
 |
Stufe 4: sekundäres Ausdünnen / secondary thinning |
 |
Stufe 5: herstellen der fertigen Form |
Variationsbreite (206-208)
 |
Typ 1: Clovis-Spitze (207) |
 |
Typ 2: Folsom-Spitze (207) |
 |
Typ 3: Plano-Spitze (207)
|
Funktion (209)
Chronologie und Verbreitung (209)
 |
Clovis-Spitzen / 13000-11000 v.Chr. -
Nordamerika / Arizona,
Texas, New Mexiko, Florida |
 |
Folsom-Spitzen / 11000-10000 v.Chr. -
Südliches Kanada bis
Texas |
 |
Plano-Spitzen / 11000-10000 v.Chr. -
Südliches Kanada bis
Texas
|
Literatur (209)
Mesolithische geschlagene Beile /
Beil (210-213)
- Kernbeile / Kernbeil
(210-211)
- Definition (210)
- Herstellung (210)
- Variationsbreite (210)
- Funktion und Schäftung (211)
- Chronologie und Verbreitung (211)
 |
Maglemose-Kultur / Dänemark |
Scheibenbeile / Scheibenbeil
(211-213)
- Definition (211)
- Herstellung (211-212)
- Variationsbreite (213)
- Funktion und Schäftung (213)
- Chronologie und Verbreitung (213)
 |
Südliches Skandinavien bis Norddeutschland |
 |
Kulturgruppen -
Maglemose, Mullerup, Svaerdborg,
Komsa, Fosna, Ertebölle, Duvensee und Ellerbek
|
Literatur (213)
Alt- und mittelpaläolithische
Abschlagwerkzeuge (214-223)
- Schaber (214-219)
- Definition (214)
- Herstellung (214-215)
- Variationsbreite (215-218)
 |
Typ 1: Einfache Schaber (215) |
 |
Typ 2: Breitschaber (215) |
 |
Typ 3: Doppelschaber (215) |
 |
Typ 4: Spitzschaber (215) |
 |
Typ 5: Blattförmige Schaber (215) |
 |
Typ 6: Bifazieller Schaber (215) |
- Funktion / Gebrauch (218)
- Chronologie und Verbreitung (219)
- Literatur (219)
- Spitzen / Spitze (219-221)
- Definition (219)
- Herstellung (220)
- Variationsbreite (220)
 |
Typ 1: Tayacspitzen / Tayacspitze (220) |
 |
Typ 2: Spitzen / Spitze mit dorsal retuschierten
Kanten (220) |
 |
Typ 3: Spitzen / Spitze mit alternierend
retuschierten Kanten (220) |
 |
Typ 4: Bifaziell retuschierte Spitzen (220) |
 |
Typ 5: Doppelspitzen / Doppelspitze - limaces (220) |
 |
Typ 6: Schmale Spitzen (220) |
- Funktion / Gebrauch (221)
- Chronologie und Verbreitung (221)
 |
Moustérien - Mitteleuropa und
Westeuropa |
Messer mit Rücken (221-222)
- Definition (221)
- Herstellung (221)
- Variationsbreite (221-222)
 |
Typ 1: Messer mit natürlichem Rücken (221) |
 |
Typ 2: Messer mit retuschiertem Rücken (222) |
 |
Typ 3: Rechteckig rückengestumpftes Messer (222) |
 |
Typ 4: Abri-Audi-Messer (222) |
Funktion (222)
Chronologie und Verbreitung (222)
 |
Acheuléen - Westeuropa /
vereinzelt in Mitteleuropa und Osteuropa |
Literatur (222)
Jungpaläolithische Werkzeuge / Werkzeug
(223-255)
- Kratzer und Endretuschen
(223-228)
- Kratzer (223-226)
- Definition (223)
- Herstellung (223)
- Variationsbreite (223-224)
 |
Typ 1: Kratzer an Klingen und Abschlägen (223) |
 |
Typ 2: Kratzer an dicken Abschlägen oder
Trümmern (223)
|
- Funktion (224)
- Chronologie und Verbreitung (225)
 |
Acheuléen und
Jungpaläolithikum /
Nutzung bis in Neuzeit - z.B.
Äthopien |
- Sonderformen (226)
 |
Typ 1: Kielkratzer und Nasenkratzer (226) |
 |
Typ 2: Kurze Kratzer / Daumennagelkratzer
(226) |
 |
Typ 3: Solutréenkratzer (226) |
Endretuschen - truncation, pièce
tronquée (226-228)
- Definition (226)
- Herstellung (226)
- Variationsbreite (226)
- Funktion (226)
- Chronologie und Verbreitung (227)
- Literatur (228)
Stichel (229-234)
- Definition (229)
- Herstellung (229)
- Variationsbreite / Herstellungstechnik der Plattform
(229-230)
- Negativ
- Bruch
- Retusche
- Stichelbahn
Funktion (230)
Chronologie und Verbreitung (230-232)
 |
Acheuléen und Jungpaläolithikum / Europa, selten in
Vorderasien |
 |
Mehrschlagstichel - Aurignacien und Protomagdalénien
|
Formen des Aurignacien (232)
- Bogenstichel (232)
- Kielstichel (232)
- Vachons-Stichel (232)
Formen des Gravettien / Périgordien
supérieur (232-233)
- Noaillesstichel (232)
- Rayssestichel (232)
- Corbiacstichel (232)
- Prismatischer Stichel (233)
Formen des Magdalénien (233)
- Querstichel an Hohlkerbe (233)
- Lacan-Stichel (233)
- Papageienschnabelstichel (233)
ASTT [Arctic Small Tool tradition]
(233)
Literatur (233-234)
Bohrer (234-238)
- Definition (234)
- Herstellung (234)
- Variationsbreite (235-236)
- Typ 1: Einfacher Bohrer (235)
- Typ 2: Grobbohrer - bec (235)
- Typ 3: Feinbohrer / Mikrobohrer - micro-perçoir
(235)
- Typ 4: Langbohrer (235)
- Typ 5: Bohrer an Stichelabfall (235)
- Typ 6: Sternförmiger Bohrer - perçoir en étoile
(235)
- Typ 7: Zinken (235)
- Typ 8: Dickenbännli-Spitzen (236)
- Typ 9: Capsien-Bohrer / Keine europäische Form
(236)
- Typ10: Bohrer vom Typ Ain Khanga / Keine
europäische Form (236)
Funktion (237)
Chronologie und Verbreitung (237)
 |
Alt-
und Mittelpaläolithikum / In Europa beständig erst seit
Jungpaläolithikum,
Magdalénien, selten im Mesolithikum,
häufiger wieder im Neolithikum |
Literatur (237-238)
Spitzklingen / Spitzklinge
(238-240)
- Definition (238)
- Herstellung (238)
- Variationsbreite (238)
- Funktion (239)
- Chronologie und Verbreitung (239)
 |
Alt-
und mittleres Jungpaläolithikum - Aurignacien und
Gravettien / Europa |
Literatur (239-240)
Rückenretuschierte Werkzeuge
/ Werkzeug (240-248)
- Einleitung (240)
- Definition (240)
- Herstellung der Rückenretusche (240)
- Rückenmesser (240-243)
- Herstellung (241)
- Variationsbreite (241-242)
 |
Typ 1:
Einfaches Rückenmesser (241) |
 |
Typ 2:
Ventrales Rückenmesser (241) |
 |
Typ 3:
Parallelseitiges Rückenmesser (241) |
 |
Typ 4:
Rückenmesser mit Endretusche (241) |
 |
Typ 5:
Rückenmesser mit doppelter Endretusche (241) |
 |
Typ 6:
Rechteckmesser (241) |
 |
Typ 7:
Rückenmesser mit Couzeende[n] (241) |
 |
Typ 8:
Gezähntes Rückenmesser (241) |
- Schäftung (242)
- Funktion (243)
- Chronologie und Verbreitung (243)
 |
Vereinzelt
im Aurignacien, durchgehend ab Gravettien,
Magdalénien bis Mesolithikum
in Westeuropa, Mitteleuropa,
Osteuropa auch Nördliches Afrika und
Vorderasien |
Rückenspitzen und rückenretuschierte Spitzen
(243-248)
- Einleitung (243-244)
- Definition (243)
- Herstellung (243-244)
- Variationsbreite (244-247)
 |
Typ 1:
Châtelperronspitze (244) |
 |
Typ 2:
Font-Yves-Spitze (244) |
 |
Typ 3:
Kremser Spitze (244) |
 |
Typ 4:
Gravettespitze (244) |
 |
Typ 5:
Font-Robert-Spitze (244) |
 |
Typ 6:
Kostenki-Kerbspitze (245) |
 |
Typ 7:
Fléchette (245) |
 |
Typ 8:
Mediterrane Kerbspitze (245) |
 |
Typ 9:
Hamburger Kerbspitze (245) |
 |
Typ 10:
Lyngbyspitze (245) |
 |
Typ 11:
Ahrensburgspitze (245) |
 |
Typ 12:
Swidry-Spitze (245) |
 |
Typ 13:
Konvexe Rückenspitze (245-246) |
 |
Typ 14:
Geknickte Rückenspitze (247) |
 |
Typ 15:
Lanzettspitze (247) |
Funktion (247)
Chronologie und Verbreitung (247)
Literatur (247-248)
Ausgesplitterte Stücke
(248-251)
- Definition (248)
- Herstellung (249)
- Variationsbreite (249)
- Funktion (249-250)
- Chronologie und Verbreitung (250)
 |
Mittel-
und Jungpaläolithikum in Europa und Vorderasien |
Literatur (250-251)
Kantenretuschen / Kantenretusche
(251-252)
- Definition (251)
- Herstellung (251)
- Variationsbreite (252-252)
- Funktion (252)
- Chronologie und Verbreitung (252)
 |
Älteres
Jungpaläolithikum, Aurignacien I im südwestlichen
Frankreich |
 |
Epipaläolithikum
im nördlichen Afrika |
Hohlkerben / Hohlkerbe und
Gezähnte Stücke (252-255)
- Definition (252-253)
- Herstellung (254)
- Funktion (254)
- Chronologie und Verbreitung (254)
 |
Jungpaläolithikum
bis Mesolithikum |
Literatur (254-255)
Mesolithische Mikrolithen / Mikrolith
(255-267)
- Kerbtechnik (255-256)
- Nichtgeometrische Mikrolithen
(257-262)
- Einfache Mikrospitzen / Mikrospitze
- pointes à troncature oblique (257-258)
- Definition (257)
- Herstellung (257)
- Funktion (257)
- Chronologie und Verbreitung (258)
 |
Spätes
Jungpaläolithikum bis mitteleres Mesolithikum |
- Sauveterrespitzen /
Sauveterrespitze (258-259)
- Definition (258)
- Herstellung (258)
- Variationsbreite (258-259)
- Chronologie und Verbreitung (259)
 |
Alleröd
bis spätes Mesolithikum / gesamtes Europa |
 |
Älteres
Boreal bis spätes Atlantikum / Mitteleuropa |
Mikrorückenspitzen /
Mikrorückenspitze (259-260)
- Definition (259)
- Herstellung (259)
- Sonderform (259)
- Istres-Spitze
(259)
Variationsbreite (259-260)
Dreieckspitzen / Dreieckspitze
(261-262)
- Definition (261)
- Herstellung (261)
- Variationsbreite (261)
- Chronologie und Verbreitung
(261-262)
 |
Frühes
Mesolithikum / Mitteleuropa |
 |
Boreal
bis frühes Atlantikum / Norddeutschland |
Geometrische Mikrolithen
(262-267)
- Dreiecke - triangles (262-263)
- Definition (262)
- Variationsbreite
(262-263)
- Typ
1: Gleichschenkliges Dreieck (262-263)
- Typ
2: Ungleichschenkliges Dreieck (263)
Chronologie und Verbreitung
(263)
Sauveterrein
bzw. Beuronien C / gesamtes Europa
Segmente / Segment (263-264)
- Definition (263)
- Variationsbreite
(263-264)
 |
Typ 1:
Gewöhnliche Segmente (263) |
 |
Typ 2:
Breite Segmente (263) |
 |
Typ 3:
Asymmetrische Segmente (263-264) |
- Funktion / Schäftung (264)
- Chronologie und Verbreitung
(264)
 |
Frühes
bis mittleres Mesolithikum / gesamtes Europa |
Trapeze / Trapez - Vierecke
/ Viereck (264-267)
- Definition (264)
- Variationsbreite (264-265)
- Typ 1:
Trapez, kurz und symmetrisch (264)
- Typ 2:
Trapez, lang und symmetrisch (264)
- Typ 3:
Trapezspitzen / Trapezspitze (265)
- Typ 4:
Trapez, asymmetrisch (265)
- Typ 5:
Trapez, symmetrisch mit konkaven Kanten (265)
- Typ 6:
Trapez, asymmetrisch mit konkaven Kanten (265)
- Typ 7: Trapez
vom Typ Martinet (265)
- Typ 8: Trapez
vom Typ Montclus (265)
Funktion (265)
Chronologie und Verbreitung
(265)
 |
Mesolithikum
- Beuronien A-C / Süddeutschland |
Literatur (265-267)
Neolithische modifizierte Steinartefakte
(267-281)
- Pfeilspitzen / Pfeilspitze
(267-273)
- Definition (268)
- Herstellung (268)
- Dorsoventrale Kantenretuschen
- Eine Seite flächig, die andere kantenretuschiert
- Bifazielle flächige Retusche
- Schäftung (269)
- Chronologie und Verbreitung
(269-272)
- Bandkeramik / Linearbandkeramik (269-271)
- Großgartach / Rössen (271)
- Michelsberg / Schussenried (271)
- Cortaillod / Pfyn (271)
- Horgen (271)
- Schnurkeramik / Glockenbecher (271)
- Grübchenkeramik (271-272)
 |
Typ A: Kurzer
abgesetzter Stiel (271) |
 |
Typ B: Wie A
, jedoch relativ klein (271) |
 |
Typ C: Wie A,
jedoch sehr lang (272) |
 |
Typ D:
Gestielte lange, flächig retuschierte
Pfeilspitze (272) |
- Literatur (272-273)
Dolche / Dolch (273-
276)
- Definition (273)
- Herstellung (273)
- Variationsbreite (273-274)
- Funktion (274-275)
- Chronologie und Verbreitung (275-276)
- Spätes Neolithikum bis zum Auftreten der ersten
Kupferdolche
- Holzdolch / Holz aus Gachnang / Schweiz
Literatur (276)
Erntemesser und Sicheln / Sichel
(276-281)
- Definition (276)
- Herstellung (277)
- Variationsbreite (277-278)
- Typ A: Gerades Ende, das aus der Schäftung
ragt (277)
- Typ B: Konvexes Ende (277)
- Typ C: Kurze, breite Klingen oder Abschläge
mit Endretusche (277)
- Typ D: Mehr oder weniger rechteckige Form
(277)
Funktion (278)
- Lackglanz / Schneiden von Getreide
- Winklige Stücke eher Messer zum Schneiden von
Gras und Schilf
- Schäftung
- Sicheleinsatz
Chronologie und Verbreitung
(278-281)
- Seit Natufien in Vorderasien vertreten
- Gebogene Erntemesser erst späte Entwicklung im
frühen Neolithikum
- Tell Halaf - kleine Sicheln
- Linearbandkeramik
- Verwendung von Plattensilex von Jungneolithikum
bis Mittelere Bronzezeit
Literatur (276)
J. Felssteingeräte / Felssteingerät (282-309)
- Rohmaterialien / Rohmaterial
(282)
- Bearbeitungstechniken / Bearbeitungstechnik
(282-285)
- Schlagtechnik (283)
- Picken (283)
- Sägen / Säge (283-284)
- Schleifen (284)
- Bohren / Bohrer (285)
- Unechte Bohrung
- Echte Bohrtechnik
- Vollbohrung mit schnell rotierendem Bohrkopf
- Hohlbohrung mit ausgehöhltem Holz
Grundproduktion
(285)
Die Geräte aus
Felsgestein (285-309)
- Beile / Beil und
Dechsel (286-291)
- Definition (286)
- Herstellung (286)
- Variationsbreite (286-288)
- Typ I: Kleine schmale Dechsel (286)
- Typ II: Kleine flache Dechsel (286)
- Typ III: Große flache Dechsel
(286)
- Typ IV: Große schmale Dechsel
(286)
- Funktion
und Schäftung (288-189)
- Unterschiedliche Schäftung für
Schuhleistenkeil und Flachbeil
- Siedlung Twann - Nachweis von
Schäftungspech / Pech
- Zwischenfutter aus Holz oder Geweih -
Füllung mit Bast oder Laub
- Knieholmschäftung
- Chronologie
und Verbreitung (289-291)
- Frühes
Mesolithikum bis mittleres Neolithikum /
Mitteleuropa
Äxte / Axt
(292-294)
- Definition (292)
- Herstellung (292)
- Variationsbreite (292-294)
- Typ I: Durchbohrter
Schuhleistenkeil (292)
- Typ II: Hohe Axt (292)
- Typ III: Flache Axt (292)
- Typ IV: Flache Hammeraxt (292)
- Typ V: Knaufhammeraxt (293)
- Typ VI: Doppelaxt (293)
- Typ VII: Facettierte Streitaxt
(293)
- Typ VIII: Jütländische Streitaxt
/ Bootsaxt (294)
- Typ IX: Rhombische Streitaxt (294)
- Typ X: Nackengebogene Axt (294)
Meißel /
Meissel (294-295)
- Definition (294)
- Herstellung (294)
- Variationsbreite (294)
- Funktion (294)
- Chronologie und Verbreitung
(295)
- Jungneolithikum
/ Mitteleuropa
Keulen /
Keule (295-296)
- Definition (295)
- Herstellung (295)
- Variationsbreite (295)
- Typ I: Geröllkeulen / Geröllkeule
(295)
- Typ II: Scheibenkeulen /
Scheibenkeule (295)
- Typ III: Konische Keulen (295)
- Typ IV: Konisch-birneförmiger
Keulenkopf (295)
- Typ V: Birnenförmiger Keulenkopf
(295)
- Typ VI: Doppelspitzkeule (295)
Funktion (295)
Chronologie
und Verbreitung (295)
- Seit dem frühen Mesolithikum
- Keulenköpfe / Keulenkopf seit
prädynatischer Zeit in Ägypten
Klopfsteine /
Klopfstein und Schlagsteine / Schlagstein
(296-297)
- Definition (296)
- Herstellung (296)
- Variationsbreite / Unterscheidung
in Gruppen (296-297)
- Typ A: rundum Klopfzonen (297)
- Typ B: rundum lineare, bandförmige
Klopfzonen, an zwei Seite Reste der
Geröllrinde (297)
- Typ C: zwei getrennte,
gegenständige Klopfzonen (297)
- Typ D: eine begrenzte Klopfzone
(297)
Funktion (297)
Chronologie
und Verbreitung (297)
- Seit dem
Jungpaläolitkum / Gravettien und
Magdalénien bis Neolithikum
Mahlsteine /
Mahlstein (297-301)
- Definition (298)
- Herstellung (298)
- Variationsbreite (298-300)
- Typ I:
Mahlsteine / Unterlieger, Bodensteine -
Bodenstein (299)
- Typ II:
Läufer / Oberlieger, Handreiber (299)
Funktion (301)
Chronologie
und Verbreitung (301)
- Seit dem
Jungneolithikum / Bandkeramik -
Linearbandkeramik bis in späte Bronzezeit
Schleifsteine
/ Schleifstein (301-302)
- Definition (301)
- Herstellung (301-302)
- Schleifwanne
- Schleifplatte
Funktion (302)
Chronologie und Verbreitung
(302)
- Seit dem
Paläolithikum bis in frühe Neuzeit
Reibsteine /
Reibstein (302-304)
- Definition (303)
- Herstellung (303)
- Variationsbreite (303)
- Funktion (303)
- Zerkleinern von organischen und
pflanzlichen Stoffen, u.a. Rötel
- Ethnoarchäologie - Zerkleinern von
Trockenfleisch im Sudan
Chronologie
und Verbreitung (303-304)
- Seit dem Mesolithikum / u.a. seit 4 Jt.
v.Chr. im nördlichen Sudan und südliches
Ägypten
- Im Pavlovien sog. Reiber oder Stößel
aus Mammutelfenbein möglich
Pfeilschaftglätter
/ Glätter oder Rillensteine / Rillenstein
(305-306)
- Definition (305)
- Herstellung (305)
- Variationsbreite (305)
- Im späten Paläolithikum längliche
Formen
- In der Bandkeramik / Linearbandkeramik
kurze Formen
- Einziger Pfeilschaftglätter aus Sandstein
stammt aus Niederbieber / Hessen
Funktion
(305-306)
- Longitudinale Schliffrillen /
Schliffrille
- Bislang keine Gebrauchsspurenanalyse
erfolgt
- Rillensteine dienten wohl zum Schleifen
von Nähnadel / Material: Kalk
Chronologie
und Verbreitung (306)
- Pfeilschaftglätter seit spätem
Paläolithikum belegt
- Rillensteine seit Magdalénien [Hohler
Fels bei Schelklingen] bis ins Neolithikum
belegt
Politeure
(306-307)
- Definition (306)
- Herstellung (306)
- Variationsbreite (306)
- Funktion (306)
- Vmtl. Glättsteine / Glättstein für
Keramik
- Auch in Kulturen ohne Keramik etwa bei den
Eskimo belegt
Chronologie
und Verbreitung (306-307)
- Seit dem
Aurignacien belegt
Literatur
(306-309)
K. Knochen, Geweih und Elfenbein - Rohstoffeigenschaften
und Zerlegung (310-330)
- Natürliche Zerlegung (310-311)
- Rohmaterialeigenschaften (311-316)
- Knochen / Tierknochen (311)
- Geweih (311-313)
- Elfenbein (314-316)
- Intentionelle Zerlegung
(316-317)
- Sektionieren (316)
- Zerschlagen (316-317)
- Spalten (317)
- Spantechnik (317)
- Sägen / Säge (317)
- Entwicklung der Zerlegungstechniken
(317-324)
- Altpaläolithikum / Mittelpaläolithikum (318)
- Älteres Jungpaläolithikum (318-319)
- Mitteleres Jungpaläolithikum (319-320)
- Spätes Jungpaläolithikum (320-324)
- Badegoulien (321)
- Magdalénien (321-322)
- Hamburg und Ahrensburg (323-324)
-
Geweihbearbeitung im Hamburgien
(323)
 |
Abtrennen ganzer Schäfte / Schaft |
 |
Entfernen der Sprossen und Zacken |
 |
Einschneiden der Trennkanäle und Lösen des Spans
|
-
Geweihbearbeitung im Ahrensburg
(323-324)
 |
Sektionierung mit Hilfe von Ringkerben |
 |
Kleine Späne durch einfaches Zertrümmern der Stange
|
Ethnographisch belegte
Geweihzerlegung / Ethnoglogie (324-326)
-
Beispiel der Bearbeitung bei den Kupfer-Eskimo
- Transversale Zerlegung
- Longitudinale Zerlegung
Experimente / Experimentelle
Archäologie (326-330)
- Geweihzerlegung und Knochenzerlegung
(326-327)
-
Bildung regelmäßiger Bruchformen
- In W-Form, d.h. ein mehrfach gezackter Bruch
- In Pfeilform, schräg zulaufend
- In Dachform, beim Biegen zentral ausgeplatztes Stück
- Nähnadelherstellung
/ Nähnadel (327-328)
- Herstellung von Grundformen für
Pfrieme / Pfriem (328-329)
- Flexion (328)
- Zerschlagen (328)
- Zerschlagen mittels eines Steinkeils auf Unterlage (328)
- Sägen / Säge (328-329)
Literatur (329-330)
L. Werkzeuge aus Knochen, Geweih und Elfenbein (331-393)
- Geschoßspitzen / Geschossspitzen -
Geschossspitze (331-344)
- Einleitung (331-332)
-
Definition (331-332)
-
Differenzierung der Formen nach Gestaltung der
Basis
- Geschoßspitzen mit einfacher Basis
(333-335)
- Definition (333)
- Herstellung (333)
- Variationsbreite (333-334)
- Quer verlaufende konvexe Basis und bikonvexer Querschnitt
mit geraden Kanten
- Spitzbogige Basis und elliptischer Querschnitt
-
Funktion (335)
- Bislang keine Gebrauchsspurenanalyse erfolgt
- Nachschärfung und Schäftung
-
Chronologie und Verbreitung (335)
- Seit spätem Mittelpaläolithikum belegt / z.B. Große
Grotte, Vogelherd I und Weinberghöhlen
- Seit Jungpaläolithikum belegt im Aurignacien, Gravettien,
Solutréen und frühes Magdalénien
- C-14 Datierung zwischen 35000 und 15000 bp.
- Weite Teile in Europa und in Vorderasien / Ksar Akil
- Geschoßspitzen mit gespaltener
Basis (335-337)
- Definition (335)
- Herstellung (335-336)
- Variationsbreite (336)
- Funktion / Schäftung der Geschoßspitzen
(335)
- Aufsetzen auf einen zungenförmig zugeschnittenen
Holzschaft / Holz
- Einklemmen in einen ausgehöhlten oder gespaltenen
Holzschaft
- Einsetzen in einen ausgehöhlten Holzschaft
-
Chronologie und Verbreitung (335)
 |
Mittlere Phase des Aurignacien um 33000-30000 bp. |
 |
Bei Altgrabungen auch im Szeletien, Châtelperronien
und
Gravettien nachgewiesen
|
- Geschoßspitzen vom Typ Isturitz
(337-338)
- Definition (337)
- Herstellung (337)
- Variationsbreite (337)
- Funktion (337)
- Chronologie und Verbreitung (337-338)
 |
Périgordien supérieur im südwestlichen
Frankreich |
 |
Ausnahme: Höhle von Le Trilobite bei
Arcy-sur-Cure
und Höhle von Goyet / Mittelfrankreich
|
- Geschoßspitzen mit einfach
abgeschrägter Basis (338-339)
- Definition (338)
- Herstellung (338)
- Variationsbreite (338)
-
Funktion (339)
-
Chronologie und Verbreitung (339)
 |
Jungpaläolithikum - Aurignacien V, Gravettien,
Proto-Magdalénien |
 |
Geschoßspitzen vom Typ Lussac-Angles auf
südwestliches
Frankreich beschränkt |
 |
Spanien, Italien bis nördliches Belgien und Slowakei
|
- Geschoßspitzen mit doppelt
abgeschrägter Basis (339-341)
- Definition (339)
- Herstellung (339-340)
- Variationsbreite / Unterscheidung nach
Umrissformen (339-340)
-
Proximal und medial parallelkantig, nur im
distalen Teil spitz zulaufend
-
Größte Breite proximal, von da aus nach
distal stetig spitz zulaufend
-
Funktion (340)
- Selten Längsrillen, dafür schräge Schnitte für
Anbringen einer Schäftung
- Sekundäre Verwendung der Spitzen als Meißel oder
Zwischenstück / Punch
- Einsetzen in einen ausgehöhlten Holzschaft
-
Chronologie und Verbreitung
(340-341)
 |
Seit Aurignacien [meist aus Elfenbein] bis
spätes Magdalénien |
 |
Spanien - Kantabrien, Pyrenäen und
südwestliches Frankreich |
- Geschoßspitzen mit doppelt
abgeschrägter Basis (342-343)
- Definition (342)
- Herstellung (342)
- Variationsbreite (342)
- Funktion und Schäftung (342)
- Ethnographische Beispiele / Ethnologie
- Vorteile einer gegabelten Schäftung
 |
Schaffen einer festen Verbindung
zwischen Schaft und
Geschoßspitze |
 |
Bei Mangel an Rohstoff feste Verbindung
zwischen zwei
kurzen Stücken möglich
|
-
Chronologie und Verbreitung
(340-341)
 |
Oberes Magdalénien -
Aurignacien III in La
Ferrassie, Gravettien in Predmost |
- Literatur (343-344)
Harpunen / Widerhakenspitzen
- Widerhakenspitze (345-353)
- Magdalénienzeitliche Harpunen /
Harpune (345-349)
-
Definition (345)
-
Herstellung / Herstellungsschritte
(345-346)
- Ausarbeitung des Umrisses und der Querschnittsformen
- Anreißen der einzelnen Zähne
- Ausarbeitung der einzelnen Zähne
-
Variationsbreite (346-347)
-
Einreihige Form - Typ A:
Mittelgroße und kleine Stücke mit wenigen großen
Widerhaken mit geschlossenen Winkeln
-
Einreihige Form - Typ B:
Längere Stücke mit mehr, aber kleineren
Widerhaken und offenen Winkeln
-
Zweireihige Form - Typ A:
Mittelgroß, mit wenigen großen Widerhaken
-
Zweireihige Form - Typ B:
Große Stücke mit kleineren und häufigeren
Widerhaken
- Verzierung (348)
- Funktion (348)
- Gebrauchsspurenanalyse
- Ethnographischer Vergleich - Hauptverwendung für
Fischfang / Fisch
-
Chronologie und Verbreitung (335)
 |
Mittleres und oberes Magdalénien / Spanien -
Kantabrien, Pyrenäen und südwestliches Frankreich |
 |
Spätes Jungpaläolithikum in Osteuropa und
England / Creswellien
|
 |
Sehr selten in Freilandstationen vertreten
|
Spätpaläolithische, mesolithische
und neolithische Harpunen / Harpune (349-352)
- Definition (349)
- Herstellung (349)
- Variationsbreite (349-350)
- Typ 1: Azilienharpune (349)
- Typ 2: Zweireihige Harpune mit
wappenschildförmigem Fuß / Wappenschildfuß (349-350)
- Typ 3: Duvensee-Harpune (350)
- Typ 4: Kunda-Harpune (350)
- Typ 5: Mesolithische Hirschgeweih-Harpune / Hirsch
(350)
- Typ 6: Neolithische Harpune / Cortaillod (350)
Funktion / Jagd (350)
-
Bislang nur wenige Gebrauchsspurenanalysen
-
Spätes Paläolithikum
 |
Getöteter Elch in High Furlong bei
Blackpool
mit zweireihiger Widerhakenspitze |
 |
Getöteter Seehund mit Widerhakenspitze |
- Mesolithikum - Bestattung eines Mannes in Skateholm mit
Harpune
- Neolithikum - Harpunen in Schweiz vmtl. zum Fischstechen
genutzt / Fisch
Chronologie und Verbreitung
(350-352)
-
Azilienharpunen - nördliches Spanien und
südwestliches Frankreich
-
Mesolithische zweireihige Zackenharpune -
Schweiz, Südwestdeutschland, England
Literatur (352-353)
Pfrieme und andere spitz zulaufende
Geräte (353-360)
- Pfrieme / Pfriem und Ahlen
/ Ahle (353-356)
-
Definition (353)
-
Herstellung (353-354)
- Tierknochen / Metapondien, Geweih und Elfenbein
- Auch Verwendung von Griffelbein beim Pferd belegt
- Im Paläolithikum und Mesolithikum nur geschnitzte Formen,
schleifen unbekannt
- Im Neolithikum häufige Verwendung der Metapondien von
Schaf / Ziege
-
Variationsbreite (354)
-
Grundform A: Pfrieme aus Knochen mit
einer erhaltenen Epiphyse (354)
 |
Typ 1: Einfacher Pfriem, u.a. aus Splitter
hergestellt |
 |
Typ 2: aus Tibia von Schaf / Ziege |
 |
Typ 3: aus Tibia von Hase / Kaninchen |
 |
Typ 4: aus Fibula von Schwein |
 |
Typ 5: aus nicht gespaltener Ulna |
 |
Typ 6: aus abgeschliffenem Metapondium vom kleinen
Wiederkäuer |
 |
Typ 7: aus Geweihsprosse |
-
Grundform B: Pfrieme aus gespaltenen
oder geschliffenen Knochen (354)
 |
Typ 8: aus gespaltenem Metapondium vom kleinen
Wiederkäuer |
 |
Typ 9 aus abgeschliffenem Metapondium vom kleinen
Wiederkäuer |
 |
Typ 10: aus gespaltenen Knochen |
-
Verzierung (355)
-
Funktion (355)
-
Druckwerkzeug - Durchbohren von dünner bis
mitteldicker Haut und Leder
-
Ethnographische Vergleiche
 |
Verwendung stumpfendiger Prieme bei den
Kukukuku im Iran |
 |
Verwendung von Flechtpfriem aus Holz oder
Knochen für Korbmacherei in Finnland |
-
Beigabe bei Bestattungen des Magdalénien im
Abri Vidon, Juillac, Gironde
-
Chronologie und Verbreitung
(355-356)
 |
Einzelstücke aus dem Altpaläolithikum
bekannt / u.a.
Bilzingsleben - Thüringen |
 |
Seit dem frühen Jungpaläolithikum bis in geschichtliche
Zeit -
Beleg für genähte Kleidung |
 |
Sowohl aus Höhlen als auch aus Freilandstationen bekannt
/
Europa bis Sibirien
|
- Baguettes demi-rondes (356-358)
-
Definition (356-357)
- Lange Stäbe / Stab meist aus Geweih
- Bislang kein vollständiges Exemplar bekannt
-
Herstellung (357)
-
Langer Geweihspan in Spantechnik mit
anschließender Glättung
-
Verzierungen (357)
- Exemplare weisen häufig figürliche Motive auf / Figur
- En-face-Darstellung mit Steinbock und Cerviden / Hirsch
-
Funktion (357)
-
Stücke sind immer paarweise benutzt worden
-
Chronologie und Verbreitung (357)
- Gravettien final und spätes Périgordien supérieur
- Solutréen - Mittleres bis spätes Magdalénien
-
Literatur (358)
- Andere spitz zulaufende Geräte
(358-360)
- Definition (358)
- Herstellung (358)
- Variationsbreite (358-359)
- Dolch - Große zugespitzte Knochen mit Epiphyse
- Stecher - Sonderform, teils verzierte schräg
spitzzulaufender Knochen
-
Funktion (360)
-
Stecher - Verwendung als Grabstock oder
Glätter möglich
-
Chronologie und Verbreitung (360)
-
Pavlovien / Tschechien und Slowakei
-
Literatur (360)
Nähnadeln / Nähnadel
(360-363)
- Definition (360)
- Herstellung (361)
- Verwendung nur von elastischen
Tierknochen
- Im Magdalénien - Tibia von Hase und
Metatarsus vom Rentier
ebenso Langknochen vom Ren
und Metapondien vom Pferd
- Ethonologischer Vergleich mit
paläoeskimoschen Dorset-Kultur
- Variationsbreite (361-362)
- Typ 1: mit einer transversalen Durchbohrung
- Typ 2: mit einem longitudinalen Kanal
- Typ 3: mit Kopf, Kerbe oder Kannelure
- Funktion (362)
- Durchstechen von Haut und Leder
- Nadeln mit Öhr sicher Nähwerkzeug
- Vmtl. unterschiedliche Verwendung durch
geschlechtsdifferenzierte Arbeitsweise
- Ethnographische Nutzung / Ethnologie
(362)
- Eskimo bei Point Barrow / Alaska
- Nadeln aus Fibula des Karibus gefertigt
- Chronologie und Verbreitung
(363)
 |
Oberes Solutréen und Badegoulien |
 |
Oberes Magdalénien bis Azilien größtes Vorkommen
/ Europa bis Sibirien |
 |
Spätes Jungpaläolithikum / 16000 bp in
Karain-Höhle bei Antalya / Türkei |
 |
In Nordamerika Nadeln aus drei paläoindianischen
Stationen belegt
|
- Literatur (363)
Glätter (363-365)
- Definition (364)
- Herstellung (364)
- Längsgespaltene Rippen, selten aus
Geweih
- Meist Tierknochen oberhalb der Größe
eines Pferdes verwendet
Variationsbreite (364)
Verzierung (364)
Funktion (364-365)
- Eskimo bei Point Barrow / Alaska
- Nadeln aus Fibula vom Karibu gefertigt
Chronologie und
Verbreitung (365)
 |
Häufig im Aurignacien, seltener im
Gravettien und Magdalénien |
 |
Sind bis ins Neolitkum in Europa weit
verbreitet |
Literatur
(365)
Lochstäbe / Lochstab
(365-369)
- Definition (365)
- Herstellung (365-366)
- Verwendung des proximalen Teils (mit
Rose), wobei Eissprosse als Griffteil
dient
- Verwendung des proximalen-medialen
Teils, wobei die Stange als Griff dient
Variationsbreite
(366)
- Typ 1: Lochstab mit zwei
horizontalen Armen und senkrecht dazu
verlaufender Sprosse
- Typ 2: Lochstab mit ein oder
zwei schrägen Armen
- Typ 3: Lochstab mit kurzen
Armen und glattem Schaft;
Durchbohrung sitzt proximal an der
Abzweigung der Sprosse
Typ 4:
Lochstab mit mehreren Löchern -
Kettenstab / Kettenstäbe
Verzierung
(366-367)
- Geometrische
Zeichen (366-367)
 |
Gekerbte Durchbohrungen, die
oberflächlich wie ein Gewinde
wirken |
 |
Rillen oder eingeschnittene Kreise
um die Durchbohrung |
 |
Gepickte Verzierung |
 |
Geometrische Muster,
u.a. einfache
Kerbreihen / Kerbreihe, oder
Zickzackbänder / Zickzackband,
schräge Strichbänder / Strichband
|
- Figürliche
Motive - geritzt und geschnitten
(367)
 |
Tierdarstellungen
/ Tierdarstellung |
 |
Ren,
Pferd, Steinbock, Fisch, Robbe,
Schlange, Hirsch,
Bison, Vogel, Fuchs, Bär, Hase |
- Figürlich
zugeschnitzte Lochstäbe (367)
 |
Tierkopf
/ Bison, Pferd |
 |
Phallusform
/ Phallus |
Funktion
(367)
- Kommandostab
- Szepter
- Zauberstab
- Rentierknebel / Knebel
- Schlittenzubehör / Schlitten
- Zelthäring
- Fibel
- Deflorationsinstrument
- Spitzhacke / Hacke
- Zwei Lochstäbe aus Hirschgeweih in
Männergrab in Arene Candide
Ethnographische
Nutzung (367-368)
- Verwendung
zum Geradebiegen von Pfeilschaft und
Geschossspitze
bei den Eskimo und
Indianer von Nordamerika
- Verwendung
als Pfeilschaftstrecker aus Karibugeweih
oder Walrosselfenbein / Walross
bei den Eskimo in Alaska
Chronologie
und Verbreitung (369)
 |
Seit dem Aurignacien / in Frankreich
aus Rengeweih in Mitteleuropa aus
Elfenbein |
 |
Seit spätem Périgordien supérieur
in Laugerie-Haute erstes figürlich
verziertes Exemplar |
 |
Im frühen Magdalénien häufig mit
groben Tierköpfen / Tierkopf verziert |
 |
Im mittleren und späten Magdalénien
Lochstäbe meist mit phallusförmigem
Griff
sowie mit komplexen
figürlichen und geometrischen Motiven
|
Literatur
(369)
Schlaginstrumente,
Druckstäbe und Retuscheure (369-379)
- Schlaginstrumente
/ Schlaginstrument - Schlägel
(370-371)
- Definition (370)
- Herstellung (370)
- Verwendung
Abwurfstange / Geweih vom männlichen
Ren
- Variationsbreite
(370)
- Funktion
(370-371)
- Experimentelle
Archäologie
- Chronologie und
Verbreitung (371)
 |
Seit dem
Aurignacien, Gravettien und
Solutréen, seltener im Magdalénien
|
 |
Paläoindianische
Inventare in Nordamerika
|
Druckstäbe /
Druckstab (371-372)
- Definition (371)
- Herstellung (371)
- Einfache Formen aus
Geweih häufig aus Augsprossen und
Eissprossen
Variationsbreite (371)
Funktion (371-372)
- Grabbeigabe in Männergrab von
Skateholm
- Grabbeigabe in Gräberfeld
Linearbandkeramik in
Stuttgart-Mühlhausen, Viesenhäuser
Hof
Chronologie und
Verbreitung (372)
 |
Abgesehen von
Einzelstück in Laugerie-Haute /
Solutréen erst seit Mesolithikum
belegt
|
Zwischenstücke /
Zwischenstück und Meißel (372-374)
- Definition (372)
- Herstellung (372)
- Variationsbreite / Grundform
(372)
- Typ 1: Knochen- oder
Geweihsplitter, nicht überarbeitet
- Typ 2: Stabförmig, Elfenbein
- Typ 3: Meißel, z.B.
Geschossspitzen mit doppelt oder
einfach abgeschrägter Basis
Funktion
(374)
- An beiden Enden Schlagmarken /
Schlagmarke
- Verwendung vmtl. als „Punch“
zur Klingenherstellung bzw. als
Meißel
Chronologie und
Verbreitung (374)
 |
Aurignacien bis
Magdalénien / Jungpaläolithikum -
Eurasien
|
Retuscheure /
Retuscheur (374-379)
- Retuscheure aus
Geweih, Zahn, Knochen und Elfenbein
(374-376)
- Definition (374)
- Herstellung (374-375)
 |
Anfertigung variiert nach
verwendetem Rohmaterial |
 |
Bei massiven
Langknochensplittern - selten
Zurichtung |
 |
Bei Zähnen / Eckzahn vom
Höhlenbär oder Höhlenlöwe -
Caninus nicht modifiziert |
 |
Beim Geweih - starke
Veränderungen vor allem im
Aurignacien |
- Variationsbreite
(375)
 |
Typ A: Medial quer
orientierte Narbenfelder und
meist gewölbte Flächen |
 |
Typ B: Stabförmig mit
medial quer orientierten
Narbenfeldern |
 |
Typ C: Medial längs
orientierte Narbenfelder |
 |
Typ D: Dextrolaterale
Narbenfelder und meist ebene
Flächen |
 |
Typ E: Sinistrolaterale
Narbenfelder und meist ebene
Flächen |
 |
Typ F: Stabförmig mit
lateralen bzw. medial
längs orientierten
Narbenfeldern und meist ebenen
Flächen
|
 |
Typ G:
Rund mit indifferentem
Narbenfeld und gewölbten
Flächen
|
- Funktion
(375)
- Unterscheidung
zwischen passiver und aktiver
Wirkung
Chronologie und
Verbreitung (376)
 |
Seit dem
Moustérien bis ins Mesolithikum
|
Retuscheure aus
Stein (376-379)
- Definition (376)
- Herstellung (376)
 |
Flache Gerölle aus weichem
Gestein |
 |
Tonschiefer, Quarzit, Kalk |
 |
Zusätzlich Schleifspuren und
Rillen vorhanden
|
Variationsbreite
(376-377)
Siehe Typ
A-D auf Seite 375
Funktion (378)
Chronologie und Verbreitung
(378)
 |
Noch im Mittelpaläolithikum und
Aurignacien selten |
 |
Zunahme seit dem
Jungpaläolithikum bis ins
Neolithikum
|
Literatur
(378-379)
Geweihäxte,
Geweihhacken und Geweihbeile
(379-390)
- Einleitung
(379-380)
-
Definition (379)
- Typ 1: Äxte / Axt -
durchbohrt, Schneide parallel zum
Stiel
- Typ 2: Beil - nicht
durchbohrt, Schneide parallel zum
Stiel
- Typ 3: Hacke synonym
Dechsel - durchbohrt oder nicht,
Schneide senkrecht zum Stiel
-
Herstellung (379-380)
-
Verarbeitung von Geweih vom Ren,
Rothirsch oder Elch
- Rengeweihbeile
/ Lyngbybeile
- Lynbybeil (380-382)
- Definition (380)
- Herstellung (380)
- Variationsbreite
(380-381)
- Typ 1: Hammerbeil (380)
- Typ 2: Geradebeil und
Querbeil (380)
- Typ 3: Spitzbeil (380)
- Typ 4: Tüllenbeil (380)
- Typ 5: Kleinbeile /
Kleinbeil (381)
-
Verzierung (381)
- Im Pavlovien Hacken mit feinen
quer laufenden Strichreihen
verziert
- Spätglaziale Lyngbybeile nicht
verziert
-
Funktion (381)
- Für Verwendung als Hacke oder
Erdhacke nicht geeignet
- Verwendung nicht als Spaltkeil,
sondern als Schlagknüppel
 |
Schlagen und Klopfen von Fleisch,
Haut oder Feuerstein
|
-
Geradbeil und Querbeil sind
Arbeitsbeile zum Zerlegen von
eingeweichtem Rengeweih
-
Tüllenbeil vmtl. mit steinernem
Einsatz wie Lyngbyspitze dagegen
echtes Beil bzw. Waffe
-
Chronologie und Verbreitung
(382)
 |
Sind
bereits im Pavlovien in Mähren
vertreten
|
 |
Lygbybeil
im spätglazialen Ahrensburg bis
in jüngere Dryaszeit / Dryas
|
Beilklingen
/ Beilklinge aus
Geweih und Knochen
(382-384)
- Definition
(382)
- Herstellung
(382)
- Rohmaterial Geweih -
Abgeschnittene Sprosse
oder gelöster Span
aus Stange
- Rohmaterial Knochen
- Grösserer
Langknochensplitter
oder eine Sektion
- Variationsbreite
(382)
- Funktion
(382-383)
- Verwendung
- Neolithische
Knochen-Beilklinge
vmtl. für gröbere
Arbeiten an Holz und
Rinde
- Chronologie
und Verbreitung
(384)
 |
Beilklingen
aus Knochen und
Geweih seit dem
Mesolithikum |
Hacken
/ Hacke aus Hirschgeweih
(384-386)
- Definition
(384)
- Herstellung
(384)
- Variationsbreite
(384-385)
- Typ
A: Aus proximalem
Geweihstück zwischen
Rose und Eissprosse
hergestellt;
Durchbohrung
zwischen Augsprosse und
Rose bzw. durch Ansatz
der Augsprosse
- Typ
B: Entspricht Typ A;
Durchbohrung
jedoch seitlich, d.h.
rechtwinklig zur
Sprossenebene
- Typ
C:
Geweihmittelstück,
proximales Ende zwischen
Augsprosse und
Eissprosse abgetrennt;
Durchbohrung
oft im Rest der
Eissprosse
- Typ
D: Lange mediale
Geweihabschnitte;
Durchbohrung
asymmetrisch an einem
Ende und rechtwinklig
zur Sprossenebene
- Typ
E: Sonderform -
Geweihhacken aus
Elchgeweih;
Bisher
nur in 6 Exemplaren aus
Star Carr überliefert
Funktion
(385)
- Vmtl. Verwendung als
Beil für
Holzarbeiten,
Entbeinen der
Jagdbeute oder
Grabgerät
- Makroskopische
Gebrauchsspurenanalyse
- vmtl. Grabstock mit
Schäftung
Chronologie
und Verbreitung
(385-386)
 |
Hirschgeweihhacken
in Nordeuropa
vertreten /
Skandinavien bis
England |
 |
Früheste
Exemplare im
Präboreal aus Star
Carr |
 |
Seit
dem Boreal
mehrheitlich
Rothirschgeweihbeile
/ Rothirsch |
 |
Um
5000 bp werden nur
noch die Typen C und
D verwendet |
 |
Im
Neolithikum andere
Formen |
Geweihtüllen
/ Geweihtülle bzw.
Zwischenfutter (387-390)
- Definition
(387)
- Herstellung
(387)
- Hirschgeweihstange
wird mit Hilfe von
Ringkerben sektioniert
- Bei
Stangenabschnitten
wird Spongiosa
ausgehöhlt und Nacken
für Schäftung
hergerichtet
- Variationsbreite
(387)
- Typ A:
Einfache
Zwischenfutter
- Typ B:
Einfache durchbohrte
Zwischenfutter
- Typ
C: Zwischenfutter
mit abgesetztem Zapfen
- Typ
D: Zwischenfutter
ohne Dorn
- Typ
E: Zwischenfutter
mit Dorn oder mit
Flügeln
- Funktion
(387-388)
- Puffer
zwischen Beilklinge
und Axtholm
- Chronologie
und Verbreitung
(389)
 |
Früheste
Verwendung im
Mesolithikum /
Maglemose |
 |
Zwischenfutter
mit abgesetztem
Zapfen erstmals im
Jungneolithikum /
Cortalliod und
Horgen |
- Literatur
(389-390)
Speerschleudern /
Speerschleuder (390-393)
- Definition
(390)
- Herstellung
(390)
- Fast nur aus Rengeweih
gefertigt
- In La Madeleine auch
Elfenbein verwendet
- Variationsbreite
/ Unterscheidung nach
ethnographischen Vorlagen
(390-391
- Typ A:
Hakenschleuder -
vorstehender Haken am
hinteren Ende (männlicher
Typ)
- Typ B:
Muldenschleuder - hinteres
Ende mit muldenförmiger
Vertiefung (weiblicher Typ)
- Typ C:
Haken/Mulden-Schleuder -
Mischtyp - nur mit kleinem
Haken (androgynerTyp)
- Schäftung
(391)
- Funktion
(391)
- Vergleiche
mit ethnographischem
Material
- Chronologie
und Verbreitung (391-392)
 |
Frühestes Exemplar aus
Höhle Combe-Saunière /
Oberes Solutréen 19000 und
17000 bp |
 |
Größte Verbreitung im
mittleren bis späten
Magdalénien |
 |
Frankreich zwischen
Pyrenäen und der Charente
sowie NO-Schweiz und
Thüringen |
 |
Speerschleuder
archäologisch und
ethnographisch in Amerika,
Mikronesien, Australien und
Neu-Guinea belegt |
- Literatur
(393)
M. Index (394-397)
- A
-
Abbaufläche
- Abbauwinkel
- Ahle
- Ahrensburgspitze
- Angelbruch
- Angelende
- Aurignacienretusche
- Azilienharpune
- B
-
Beil
- Biegebruch
- Blattspitze
- Bocksteinmesser
- Bogenstichel
- Bohrer an Stichelabfall
- Bohrer, einfach
- Bohrer, sternförmig
- Bohrer vom Typ Ain Khanga
- Breitkeile / Breitkeil
- Bruchausdehnung
- Bruchbeanspruchung
- Bruchendigung
- Bulbus
- C
-
Châtelperronspitze
- Chopper
- Clacton-Technik
- Clovis-Spitze
- Corbiacstichel
- Craquelierung
- D
-
Dechsel
- Diskoide Kerne
- Doppelaxt
- Doppelschaber
- Doppelspitzen - limaces / Doppelspitze
- Dorsalfläche
- Dreieck, gleichschenklig
- Dreieck, ungleichschenklig
- Dreieckspitzen / Dreieckspitze
- Druckstab
- Drucktechnik
- E
-
Eolith
- éperon-Technik
- F
-
Faustkeile / Faustkeil
- Faustkeilschaber
- Feinbohrer
- Feine Retusche
- Flächenretusche
- Flechette
- Flintensteine / Flintenstein
- Folsom-Spitze
- Font-Robert-Spitze
- Font-Yves-Spitze
- Frostkerne / Frostkern
- Frostrisse / Frostriss
- Frostsprenglinge / Frostsprengling
- G
-
Geofakt
- Geröllkeulen / Geröllkeule
- Geröllzerlegung, ausgefeilt
- Geröllzerlegung, einfach
- Geschossspitzen / Geschossspitze mit doppelt abgeschrägter Basis
- Geschossspitzen mit einfach abgeschrägter Basis
- Geschossspitzen mit einfacher Basis
- Geschossspitzen mit gegabelter Basis
- Geschossspitzen mit gespaltener Basis
- Geschossspitzen mit massiver Basis
- Geweihbeil
- Geweihhacken
- Geweihzerlegung
- Glanzpatina
- Glätter
- Gravettespitze
- Grobbohrer
- GSM-Retuschen / Retusche
- H
-
Hammeraxt
- Handgriffschaber
- Harpune / Duvensee-Harpune
- Harpune / Kunda-Harpune
- Harpune, neolithische
- Harpunen / Harpune, einreihig
- Harpunen, zweireihig
- Hertzscher Kegelbruch
- Hohlkerben
- K
-
Kanteneffekt
- Kantenretusche
- Keilbruch
- Keilmesser vom Typ Klausennische
- Kerbbruch
- Kerbrest
- Kerbspitze, Hamburger
- Kerbspitze / Kostenki-Kerbspitze
- Kerbspitze, mediterrane
- Kerbtechnik
- Kernbeil / Kernbeile
- Kernkantenklinge, natürliche
- Kernkantenklinge, primäre
- Kernkantenklinge, sekundäre
- Kernscheibe / Kernscheiben
- Kielkratzer
- Kielstichel / Stichel
- Klopfer
- Klopfstein / Klopfsteine
- Knaufhammeraxt / Hammeraxt
- Kostenkikerne / Kostenkikern
- Kratzer, einfach
- Kratzer, kurz
- Kremser Spitze
- Kryoretusche / Kryoretuschen
- L
-
Lacan-Stichel
- Lackglanz
- Lackglanzartefakte / Lackglanzartefakt
- Langbohrer
- Lanzettspitze
- Läufer
- Levallois-Kerntypen / Levallois-Kerntyp
- Levalloistechnik
- Levalloisklingen / Levalloisklinge
- Levalloisspitzen / Levalloisspitze
- Livres de beurre
- Lochstäbe / Lochstab
- Lyngbyspitze / Lyngby
- M
-
Mahlsteine / Mahlstein
- Messer, Abri-Audi-Messer
- Messer mit natürlichem Rücken
- Messer mit retuschiertem Rücken
- Messer rechteckig rückengestumpft
- Mikrobohrer
- Mikrogravette-Spitzen / Mikrogravette-Spitze
- Mikrorückenspitzen / Mikrorückenspitze
- Mikrospitzen / Mikrospitze, einfach
- N
-
Nähnadel
- Nasenkratzer / Kratzer
- P
-
Papageienschnabelstichel
- Para-Levallois
- Patina
- Pfeilspitzen / Pfeilspitze
- Pfrieme / Pfriem
- Pointes à face plane
- Pradnikmesser
- Präparationsabschlag
- Preßtechnik
- Proto-Levallois
- Pseudoabschläge / Pseudoabschlag
- Pseudoartefakt
- Pseudokerne / Pseudokern
- Pseudo-Levalloisspitzen / Pseudo-Levalloisspitze
- Q
-
Quina-technik
- R
-
Rayssestichel / Stichel
- Rechteckmesser
- Reduktion
- Restkern
- Retuscheure aus Geweih
- Retuscheure aus Stein
- Rillensteine / Rillenstein
- Rückenmesser, einfach
- Rückenmesser, gezähnt
- Rückenmesser mit Couzeende
- Rückenmesser mit doppelter Endretusche
- Rückenmesser mit Endretusche
- Rückenmesser parallelseitig
- Rückenretusche
- Rückenspitze, geknickt
- Rückenspitze, konvex
- S
-
Sauveterresspitzen / Sauveterresspitze
- Schaber, bifaziell
- Schaber, blattförmig
- Schaber, einfach
- Scheibenbeile / Scheibenbeil
- Scheibenkeulen / Scheibenkeule
- Schlagfläche
- Schlagnarbe
- Schlagsteine / Schlagstein
- Schleifsteine / Schleifstein
- Schuhleistenkeil
- Schuppenretusche
- Sichel
- Siretbruch
- Solutréenkerbspitzen / Solutréenkerbspitze - Kerbspitze
- Solutréenkratzer / Kratzer
- Spandolche / Spandolch - Dolch
- Spantechnik
- Speerschleuder
- Spitzen / Spitze
- Spitzen, bifaziell retuschiert
- Spitzen, schmal
- Spitzklingen / Spitzklinge
- Spitzschaber / Schaber
- Starke Retusche
- Stecher
- Stichel an Bruch
- Stichel an Endretusche
- Stichel, bifaziell
- Stichel, prismatisch
- Stichelabfall
- Sticheltechnik
- Streitaxt
- Stufenretusche
- Swidry-Spitze
- T
-
Tayacspitzen / Tayacspitze
- Tempern
- Trapez vom Typ Martinet
- Trapez vom Typ Montclus
- Trapezspitzen / Trapezspitze
- Trieder
- U
-
Unterlieger
- V
-
Vachons-Stichel
- Vollkern
- W
-
Wallnerlinie
- Weidenblattspitzen / Weidenblattspitze
- Windkanter
- Winkelschaber
- Wüstenpatina
- Z
-
Zersprengung, thermisch
- Zersprengung, thermoklastisch
- Zinken
|