| «« zurück | [ISSN 1863-0855] Herausgegeben von Felix Biermann und Thomas Terberger |  |
[Letzte Aktualisierung: 31.07.2009]
[ AGO 5 ]
Neue Forschungen zum Neolithikum im Ostseeraum.Thomas Terberger (Hrsg.)
Hardcover
INHALTSVERZEICHNIS
Klatt,
Stefan <K0282>
Die neolithischen Einhegungen im westlichen Ostseeraum.
Forschungsstand und Forschungsperspektiven (7-134).
Neolithic enclosures in the western Baltic.
State of research and research perspectives.
A. Einleitung (11)
- Arbeitshypothese: Einhegungen in Europa infolge
intergruppaler Wechselbeziehungen
- Definition des Begriffes Einhegungen
- Einhegung als Oberbegriff anstelle der Bezeichnung
Erdwerk
B. Forschungsgeschichte
(12-24)
- Feldforschung (12-13)
- Funde im Forschungsgebiet seit 1968
- Funde in Skandinavien seit den 70er Jahren des 20.Jhs.
- Anwendung moderner Technik: Luftbild, Geophysik,
Pedochemie
- Archäologischer Kontext (13-22)
- Beckers Chronologieschema (13-14)
- Unterscheidung zwischen Frühneolithikum,
Mittelneolithikum und Spätneolithikum
- Frühneolithikum entspricht Vordolmenzeit und
Dolmenzeit nach Montelius
- Mittelneolithikum [TBK, GRK und EGK] entspricht
Ganggräberzeit nach Montelius
- Neuere chronologische Ansätze (14-19)
- Frühphase der Trichterbecherkultur wird kontrovers
diskutiert
- Neugliederung durch Nielsen 1979 [TBK = MN A I-V; EKG =
MN B I-III]
- Neugliederung Madsen und Petersen [FN I und FN II]
- Kein Unterschied zwischen FN II und MN A Ia
- Zeitliche Überschneidung von MN A V und MN B I [auch
Nielsen und Madsen]
- Kulturgeschichtlicher Hintergrund (19-22)
- Hierarchische Strukturen in der TBK
- Rituale der Megalithkultur
- Übergang zur Einzelgrabkultur
- Interpretation von Einhegungen
(22-23)
- Im Untersuchungsgebiet seit 1968 bekannt
- Interpretation E. 19.Jh.: befestigte Siedlungen sowie
Fluchtburgen ohne Innenbebauung
- Interpretation 1960er Jahre: Einhegungen mit kultischer,
ritueller oder sepulkraler Bedeutung
- Neue Interpretation versucht Einbettung in die
Siedlungsforschung
- Terminologie
(23-24)
- Bisher: Verwendung verschiedener Begriffe [Erdwerk,
Grabenwerk, Befestigung, Kultplatz]
- Jetzt: Einhegung
- Umgrenzter Raum
- Unterbrechung zwischen den Grabenteilen sind keine
Passagen über die Gräben
- Neue Bezeichnung als Systemgräben, unterbrochene bzw.
segmentierte Gräben
C. Auswertung (25-79)
- Quellenlage (25-26)
- Literatur
- Internet für skandinavische Anlagen
- Fundberichte und Ortsakten von Mecklenburg-Vorpommern
- Befund und Funde
- Unterschiedliche Qualität
- Unterschiedlicher Erhaltungszustand
- Auswahl sicherer Fundplätze [44 Plätze mit 47
Einhegungen]
- Lage (26-38)
- Einleitung (26-27)
- Einhegungen im gesamten Gebiet der TBK
- Fundstellen Küstenstreifen und benachbarte
Festlandgebiete
- Topographie (27-32)
- Auf Hügeln oder Geländespornen
- Meist in der Nähe von Gewässern
- Ermittelte Lagen
- Zusammentreffen zweier Flüsse oder Bäche
- An einem Fluß oder Bach
- Sonstige Spornlage
- Auf oder an einem Hügel
- Siedlungslandschaft (32-38)
- Siedlungslage
- Zugang zu Ressourcen
- Schutz vor natürlichen Einflüssen
- Beziehung zu den Megalithgräbern
- Teilweise enges Verhältnis von Siedlung und
Opferplatz
- Nachweis neolithischer Wege
- Befunde (38-52)
- Einleitung (38-39)
- Übliche Definition einer Siedlung bzw.
Befestigung: Siedlung, Bestattung, Depot
- Einhegungen haben eigenständige Charakteristika
bzw. typische Elemente
- Form, Größe und Art der Einhegung (40-44)
- Gräben (44-48)
- Palisaden (49-50)
- Präferenz für Baumstämme aus Eiche – Baumart
Befunde sind mit Pollendiagrammen synchronisierbar
- Innenfläche (50-52)
- Funde (52-59)
- Einleitung (52)
- TBK Siedlungs- und Grabfunde, dazu Hortfunde
- EGK vorwiegend Grabfunde, dazu Hortfunde
- Keramik (52-53)
- Komplette Gefäße lassen rituelle Deponierung
vermuten
- Geringe Variabilität der Gefäßformen
- Tonscheiben als Backteller
- Verzierte Keramik
- Herstellung von Keramik vermutlich innerhalb der
Einhegung [Öfen]
- Lithische Artefakte (53-57)
- Flintbeile
- Sonstige Steinartefakte
- Zwei doppelschneidige Äxte – Axt aus Porphyr
und gebändertem Sandstein
- Besonderheit: 20 verzierte Schiefersteine aus
Rispebjerg und Vasagård auf Bornholm
- Organisches Material (57-58)
- Funde von Menschenknochen in losem Verband
- Diskussion ob primäre oder sekundäre
Bestattungsplätze
- Hygind –
Schädel mit Schnittspuren – Paläopathologie
- Bundsø – Reste
von einem Schädel mit z.T. verheilter und tödlicher Verletzung
- Sarup I –
Zähne von einem Kind in dunkler Verfärbung – Spur von einem zersetzten
Schädel ?
- Sarup II – Im
Innenbereich in halbkreisförmiger Struktur verbrannte menschliche
Knochen
- Auffällige Häufung von Menschenknochen in
Einhegungen auf der Insel Fünen
- Funde von Tierknochen – Haustiere, Wildtiere,
Muscheln
- Funde von verkohlten Getreidekörnern – Getreide
und Nüssen – Nuss
- Sonstige Funde (58-59)
- Artefakte aus Bernstein
- Runde Bernsteinperlen – Bernsteinperle
- Bernsteinperlen in Form einer Doppelaxt oder einem Knopf / Anhänger
- In Einhegungen bislang keine Funde aus Kupfer
- Datierung (59-65)
- Einleitung (59)
- Drei Komponenten zur Datierung
- Radiokarbondaten
- Typologische Vergleiche
- Stratigraphische Beobachtungen
- Verfüllung von Gräben und Löchern erschwert die
Datierung
- Errichtung (60-64)
- Errichtungszeit in zwei Abschnitten [jeweils
Übergangsphasen]
- FN II nach MN A I
- MN A V nach MN B I
- Nutzungsgeschichte (64-65)
- Bei zehn Fundplätzen wiederholte Aufgrabungen
[bis zu sechs Phasen]
- Überschneidungen bei Palisadeneinhegungen [bis
drei Phasen]
- Klassifikation (65-70)
- Einleitung (65)
- Bisherige Klassifikation: Anlagen mit und ohne
Gräber
- Mayer 2003: Klassifizierung nach Größe und Form,
Anzahl und Profil der Gräben, Art der Tore
- Neue Klassifizierung nach mehr Kriterien
- Topographie
- Art und Grad der Umhegung, Gräben oder nicht
- Ist die Umhegung partiell oder vollständig
- Lage zu den Megalithgräbern
- Zwei Zeitabschnitte
- Typ 1a (66-67)
- Typ 1b (67-68)
- Typ 1c (68)
- Typ 2a (68-69)
- Typ 2b (69)
- Korrespondenzanalyse (69-70)
- Liste B: Kontingenztabelle für die
Korrespondenzanalyse
- Darstellung der List entspricht der
Klassifizierung
- Ergebnis unter Vorbehalt
- Früher Typ 1c, dem folgen 1a und 1b, abgelöst
von 2a und 2b
- Funktionale Interpretation (70-79)
- Einleitung (70)
- Skandinavische Deutung: Versammlungsplatz
- Haßmann 2002: Befestigung
- Einhegungen sind nicht einem Modell zuzuordnen
- Funktionen (70-75)
- Schutz
- Wohnen
- Repräsentation
- Produktion
- Distribution
- Treffpunkt
- Kult
- Bestattung
- Deutungsmodelle (75-78)
- Typ 1a-1c Einhegung ohne Befestigung [Wälle oder
Palisaden] und Innenbesiedlung
- Typ 2a mehrere Kulturschichten, Pfostenkreise,
keine Gräben
- Typ 2b mit vollständiger Einhegung und Palisaden,
aber fehlende Innenbebauung
- Zusammenfassende Interpretation (78-79)
- Typ 1a: Marktplatz, Versammlungsplatz oder
kultische Nutzung
- Typ 1b: anlaßgebundene handwerkliche Produktion
zu rituellen Zwecken
- Typ 1c: am Bau müssen größere Gruppen beteiligt
gewesen sein
- Typ 2a: gelegentliche Besiedlung
- Typ 2b: viell. Fluchtburg, evtl. auch
Versammlungs- oder Marktplatz
D. Forschungsperspektiven
(79-88)
- Predicitive Modelling (79-84)
- Einleitung (79)
- Flugprospektionen haben größere Dichte der
Einhegungen aufgezeigt
- Analyse am Beispiel Rügen
- Ausgangssituation (79-80)
- Anwendung der Lagekriterien
- Definition der Analysekriterien (80)
- Lagekriterien von Typ 1a als Basis für die
GIS-Analyse
- Erstellung und Klassifikation der Abstandsraster
(80-81)
- Vier Raster
- Abstandsraster
- Abstandspunkte zu Gewässern
- Lage der Megalithgräber
- Definition der Geländehöhen
- Berechnung und Überprüfung des Vorhersagemodells
(81-84)
- Multiplikation der vier Raster miteinander
- Potenzielle Standorte sollen überprüft werden
- Überprüfung durch Satellitenbilder von Google
Earth
- Mikroregionale Einbettung (84-87)
- Einleitung (84)
- Auswertung der Einhegungen innerhalb der
Siedlungslandschaft
- Lagebeziehung (84-85)
- Beziehung zu Siedlungen und Megalithgräbern
- Ausrichtung der Zugänge von Gräbern und
Einhegungen
- Sichtverhältnisse (85-86)
- Sichtbarkeit der Einhegungen [Höhenlage]
- Sachkulturelle Zusammenhänge (87)
- Vergleiche der Funde aus Einhegungen, Gräbern,
Horten und Siedlungen
- Überprüfung von Herstellung und Verzierungen der
Keramik
- Prospektion und Grabung (87)
- Ausgrabung eines vollständigen Segmentes
- Nachgrabungen an alten Fundplätzen
E. Zusammenfassung (88-89)
- Aufarbeiten der Forschung der letzten 20 Jahre
- Größe der Einhegungen zwischen 1,4 und 20 ha
[Schwerpunkt bis 5 ha]
- Einhegungen sind im europäischen Vergleich klein
- Einhegende Elemente: Gräben, Doppelgräben und
Palisaden
- Innenbebauung nicht ausreichend untersucht und
nachgewiesen
- Unterschiedliche Nutzungsdauer
- Keine eindeutige Zuordnung zu einem Deutungsmodell
F. Summary (90-91)
G. Literaturverzeichnis (92-100)
H. Abbildungsverzeichnis
(101-102)
I. Katalog [Kat.-Nr.
1-44] (103-132)
- Gliederung im Katalog innerhalb der Fundorte
- Koordinaten
- Lage des Fundplatzes
- Forschungsgeschichte
- Einhegung
- Gräben – Graben
- Palisaden – Palisade
- Innenfläche
- Datierung und Nutzungsgeschichte
- Verbleib
- Literaturhinweise
- Fundorte in Dänemark, Norddeutschland und
Südschweden
- [ 1] Bakkegård / Dänemark (103)
- [ 2] Ballegård / Dänemark (103-104)
- [ 3] Bjerggård – Jütland / Dänemark
(104-105)
- [ 4] Blakbjerg / Dänemark (105)
- [ 5] Büdelsdorf – Schleswig-Holstein
/ Deutschland (105-106)
- [ 6] Bundsø / Dänemark (106-107)
- [ 7] Bunkeflo / Schweden (107-108)
- [ 8] Bæckbølling I / Dänemark (108)
- [ 9] Dieksknöll – Schleswig-Holstein
/ Deutschland (108-109)
- [10] Dösjebro / Schweden (109-110)
- [11] Esesfeld – Schleswig-Holstein /
Deutschland (110)
- [12] Galgebakke / Dänemark (110-111)
- [13] Ginnerup / Dänemark (111)
- [14] Helgeshøj - Seeland / Dänemark
(111-112)
- [15] Hygind – Fünen / Dänemark
(112-113)
- [16] Hyllie bei Malmö / Schweden
(113-114)
- [17] Kainsbakke – Halbinsel Djursland
– Jütland / Dänemark (114)
- [18] Liselund - Jütland / Dänemark
(115)
- [19] Lokes Hede / Dänemark (115-116)
- [20] Lønt / Dänemark (116)
- [21] Markildegård - Seeland /
Dänemark (116-117)
- [22] Mølbjerg - Jütland / Dänemark
(117-118)
- [23] Plate 3 bei Schwerin –
Mecklenburg-Vorpommern / Deutschland (118)
- [24] Plate 14 bei Schwerin –
Mecklenburg-Vorpommern / Deutschland (119)
- [25] Rastorf bei Kiel –
Schleswig-Holstein / Deutschland (119)
- [26] Rispebjerg – Bornholm / Dänemark
(119-120)
- [27] Ruthen bei Parchim –
Mecklenburg-Vorpommern / Deutschland (120)
- [28] Sarup - Fünen / Dänemark
(120-122)
- [29] Sigersted I - Seeland / Dänemark
(122-123)
- [30] Sigersted III - Seeland /
Dänemark (123-124)
- [31] Skåvinge Boldbaner - Seeland /
Dänemark (124)
- [32] Stora Herrestad / Schweden
(124-125)
- [33] Store Brokhøj - Jütland /
Dänemark (125)
- [34] Stävie - Schonen / Schweden
(125-126)
- [35] Søby Møllegård – Jütland /
Dänemark (126)
- [36] Toftum – Jütland / Dänemark
(126-127)
- [37] Trelleborg – Seeland / Dänemark
(127-128)
- [38] Troldebjerg – Langeland /
Dänemark (128-129)
- [39] Vasagård – Bornholm / Dänemark
(129-130)
- [40] Vilsund – Insel Thy – Jütland /
Dänemark (130)
- [41] Voldbåk – Jütland / Dänemark
(130-131)
- [42] Zietlitz bei Schwerin –
Mecklenburg-Vorpommern / Deutschland (131)
- [43] Åsum Enggård – Fünen / Dänemark
(131-132)
- [44] Östra Torn / Schweden (132)
J. Listen [2]
(133-134)
-
Liste A: An Einhegungen gewonnene 14C-Daten
(133)
- Dösjebro [Kat.-Nr. 10]
- Holzkohle aus Pfostenlöchern – Pfostenloch
- Helgeshøj [Kat.-Nr. 14]
- Holzkohle aus Pfostenlöchern, Gruben und der Palisade
- Hyllie [Kat.-Nr. 16]
- Holzkohle aus Pfostenlöchern und einer Grube
- Sarup I [Kat.-Nr. 28]
- Toftum [Kat.-Nr. 36]
- Muschelschalen – Muschelschale – Muschel
-
Liste B: Kontingenztabelle für die Korrespondenzanalyse (134)
Vogt , Jana <V0068>:
Der Fundplatz Brunn 17 im Landkreis Mecklenburg-Strelitz.
Ergebnisse einer Grabung unter besonderer Berücksichtigung
der trichterbecherzeitlichen Funde und Befunde (135-236).
The site of Brunn 17 in the district of
Mecklenburg-Strelitz.
Results of the excavation with special emphasis on the
finds and features of the Funnel Beaker Culture.
A. Einleitung (139)
B. Topographie und Naturraum
(139-140)
- Lage von Brunn 10 km nordöstlich von Neubrandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern
- Fundplatz Brunn 17 im Randbereich eines Plateaus
C. Grabungsverlauf (140-141)
- 1979 erste Lesefunde
- 2001 Probegrabungen beim Bau der Autobahn A 20 auf einer
Fläche von 200 x 60 m
- 16 Siedlungsbefunde
- Neolithische Funde [ein Feuersteinkratzer]
- 2002 Grabung auf 8.000 qm
- 99 Befunde [16 unklar], unregelmäßig verteilt
- Gesamtausdehnung nicht ermittelt
D. Übersicht (141-143)
- Arbeitsunterlagen: Grabungstagebuch, 78 Zeichnungen, 24
Fotos
- 83 Befunde, meistens fundleer
- Zwei Siedlungsgruben mit neolithischem Material
- Reste eines Hausgrundrisses [14 Pfostenlöcher und ein
Zweikammerofen]
- 8,4 kg lithisches, 70,6 kg keramisches Material
E. Forschungsstand zur Trichterbecherkultur
(143-147)
- Forschungsstand in Mecklenburg-Vorpommern
(143-145)
- Übersicht vom 19. Jh. bis heute
- Forschungsstand in den Nachbargebieten
(145-147)
- Besondere Bedeutung haben die Forschungen der letzten
Jahrzehnte
F. Neolithische Befunde
(147-148)
- Übersicht (147)
- 10 Befunde von Brunn 17 eindeutig neolithisch
- Weitere Befunde enthalten vermischtes Fundgut
- Befund 27: Kellergrube (147)
- Befund 31: mögliche Opfergrube (147)
- Befund 45: Kellergrube (147-148)
- Befund 58: Werkgrube (148)
- Befund 25, 36, 59 und 96: Abfallgruben
(148)
G. Die neolithische Keramik
(149-160)
- Materialzustand und Herstellungsmerkmale
(149)
- Scherben teilweise stark verwittert
- Brandspuren
- Gut erhaltene Scherben mit Schlicküberzug
- Vorwiegend Verwendung der Wulsttechnik
- Randformen (150-151)
- Auswertung von 144 Randscherben [58 %]
- Einteilung in 7 Formen [Rand 1 bis 7]
- Böden (151)
- Nur wenige Böden gut erhalten
- Auswertung von 3 Bodenfragmenten und vollständig
erhaltenen Gefäßen
- Einteilung in 3 Formen [Boden 1 bis 3]
- Handhaben (151-152)
- Definition: alle Aufsätze mit funktionalem Aspekt
- Handhaben – Handhabe
- Henkel
- Henkelösen – Henkelöse
- Ösen
- Handgriff – Griff
- Verzierungen – Verzierung
(152-154)
- Einleitung (152)
- Verzierungen in der TBK selten [3%]
- Erhabene Verzierungen
- Plastische oder aufgesetzte Verzierungen
- Applikationen, Knubben, plastische Leisten
- Eingetiefte Verzierungen
- Verzierungstechnik (152)
- Technik 1a und 1b: Fingertupfen oder Fingernagelspuren
- Technik II: Einzelabdrücke – Einzelabdruck
- Technik III: Einzelstich und Furchenstich
- Technik IV: Schnurabdruck – Schnur
- Technik V: Ritzungen
- Verzierungsmuster (152-154)
- Abb. 6: Verzierungstechniken und Verzierungsmuster nach
Hoika 1987
- Reihung von Eindrücken
- Fransen – Franse
- Vertikale Linienbündel
- Horizontale Linienbündel
- Senkrechtes Leiterband
- Schräges Leiterband
- Gitternetz
- Gegenläufige Linien begrenzt durch Linienbündel
- Gekerbte Linien
- Reihung von Furchen
- Winkel
- Löcher – Loch
- Applikationen – Applikation
- Plastische Leisten – Leiste
- Knubben – Knubbe
- Gefäßformen (154-160)
- Trichterbecher (154)
- Fünf vollständig rekonstruierte Gefäße, acht sind zu
erschließen
- Fünf Hauptgruppen der Trichterbecher [Form 1-5]
- Trichterschalen / Trichterschale (156)
- Drei oder zwei Trichterschalen
- Amphore (156)
- Oberer Teil einer Amphore
- Kragenflasche (157)
- Wahrscheinlicher Nachweis einer Kragenflasche
- Ausgussgefäß (157)
- Ein schlechterhaltenes Ausgußgefäß
- Trichterhalsgefäße (157)
- Fünf Fragmente nicht näher bestimmbare
Trichterhalsgefäße
- Sonstige Gefäße (157)
- Verschiedene Fragmente von Amphoren, Flaschen und Schale
- Löffel aus Ton – seltener Fund
- Vergleichende Einordnung (158-160)
- Bisher: Mecklenburg-Vorpommern zur Nordgruppe der TBK
- Fundplatz Brunn 17 zeigt abweichendes Bild
- Vergleichbare Abweichungen beim Fundplatz von
Warlin, Lkr. Mecklenburg-Strelitz
- Fundplatz Brunn 17 Übergangszone
- Zwischen südlichem und nördlichem Formenkreis der TBK
- Auch östliche Einflüsse
- Gewisse Eigenständigkeit
H. Die neolithischen Funde aus Stein
(160-164)
- Übersicht (160)
- 7,15 kg Flintmaterial aus 17 Befunden
- Felsgestein nur sporadisch genutzt
- Feuersteinartefakte (161-163)
- Rohstoffversorgung und Übersicht (161)
- Klassifikation nach K.-P. Welcher 1993
- Überwiegend Abfälle, verworfene oder unbrauchbare Stücke
- Mehr unmodifizierte Abschläge als technische
- Schlagsteine und Kerne (161)
- Funde
- Zwei Naturstücke
- Ein weißlich patiniert Kern
- Zwei kleine Restkerne – Restkern
- Flintbeilfragmente (161-163)
- Funde
- Bruchstücke von drei Flintbeilen mit Nachschleifungen
- Pfeilspitze (163)
- Sichelklingen – Sichel (163)
- Funde
- Ein vollständiges, langgestrecktes Exemplar
- Zwei Fragmente
- Schaber und Daumennagelkratzer (163)
- Funde
- Mehrere verschieden große Schaber
- Zwei Daumennagelkratzer
- Sonstige Geräte (163)
- Funde
- Spitzgerät, nach Vergleichen vielleicht ein Bohrer
- Ein Stichel und ein Stichelkratzer
- Nicht klassifizierbares Kombinationsgerät, vielleicht
ein Rundschaber
- Felsgesteinartefakte (163-164)
- Beile (163-164)
- Funde, die nicht klassifiziert werden können
- Asymmetrisches Felsgesteinbeil
- Fragment einer Schneide
- Reib-, Schleif- und Klopfsteine (164)
- Funde
- Reibstein
- Schleifstein
- Schlagstein aus rotem Granit
- Vergleichende Einordnung (164)
- Flintmaterial zeigt Charakteristika der Nordgruppe der
TBK
- Selten modifizierte Formen
- Zunehmender Anteil an Abschlaggeräten
- Gewöhnliches Flintmaterial keine deutlichen Bezüge nach
Nord oder Süd
- Flintbeile: Bezug zu nördlichen Formen
I. Neolithisches Faunenmaterial
(165)
- 559 Faunenreste [2,357 kg aus 34 Befunden] –
Archäozoologie
- Bei 69 Fragmenten taxonomische Bestimmung möglich [1,596
kg]
- Hauptsächlich Tierknochen vom Rind, weniger Schaf,
Ziege und Schwein
- Wildtiere nicht nachweisbar
- Tabelle 1: Fundverteilung der Knochenreste auf Tierarten
und Skelettelemente
- Tabelle 2: Maßangaben des Tierknochenmaterials in mm
J. Datierung der neolithischen Funde
(166-169)
- Abb. 9: Zeitliche Einordnung des Fundplatzes Brunn 17
- Zeitlicher Schwerpunkt liegt im Übergang von FN zu MN
K. Forschungsstand zur späten Bronze- und frühen Eisenzeit
(170)
- Publikationen seit der Mitte des 20. Jh.
L. Bronze- und eisenzeitliche Befunde
(170-171)
- Einleitung (170)
- Spätbronzezeitliche Siedlung in Nord-Süd-Ausrichtung
- Zweischiffiges Pfostenhaus der jüngeren Siedlungsphase
- Der Hausgrundriss: Ein neolithischer oder
spätbronze-früheisenzeitlicher Befund ? (171-177)
- Einleitung (171)
- 14 sicher identifizierte Pfostengruben in drei Reihen
eines ca. 12 m langen Hauses
- Wegen fehlender Funde keine sichere Datierung möglich
- Hausbefunde der Trichterbecherkultur (172-174)
-
Mecklenburg-Vorpommern
- Nicht gesicherte Hausgrundrisse bei Robert Beltz 1910
erwähnt
- Carpin, Lkr. Mecklenburg-Strelitz
- Bukowberg bei Gistrow, Lkr. Greifswald – Ständerbau
oder Schwellenbau
-
Niedersachsen
- Fünf gesicherte Hausbefunde
- Zwei Grundrisse von Langhäusern / Langhaus in Flögeln
bei Bederkesa, Lkr. Cuxhaven
- Zwei Befunde in Pennigbüttel bei Osterholz-Scharmbeck,
Lkr. Osterholz
- Befund eines Dorfes an der Hunte am Dümmer See, Lkr.
Diepholz
-
Nordrhein-Westfalen
- Unpublizierte Funde von Heek, Lkr. Borken
-
Schleswig-Holstein
- Nur unzureichend bekannt Funde von Büdelsdorf, Lkr.
Rendsburg-Eckernförde
-
Brandenburg
- Bisher keine gesicherten Hausgrundrisse bekannt
- Hausbefunde der Spätbronzezeit und vorrömischen
Eisenzeit (174)
- Merkmale der bronzezeitlichen Hausgrundrisse
- Abgerundete Hausecken
- Zweischiffiger Aufbau
- Befunde aus Mecklenburg-Vorpommern
- Wüsteney bei Gützkow, Lkr. Ostvorpommern
- Kennzeichen der vorrömischen Eisenzeit
- Zweischiffige Langhäuser – drei Befunde in Groß Luckow,
Lkr. Uecker-Randow
- Dreischiffige Langhäuser – mehrere Befunde in Kessin,
Gde. Dummerstorf, Lkr. Bad Doberan
- Fazit
- Bronze- bis früheisenzeitliche Datierung von Brunn 17
wahrscheinlicher
- Befund 17: Das Grubenhaus (175)
- L-förmiger Grundriß [Grubenhaus Typ I]
- Befund 43: Die Ofenanlage (175-176)
- Zwei muldenförmige Gruben mit Horizont aus
Holzkohle und
Reste von Keramik
- Größere Grube: Brennkammer einer zweigliedrigen
Ofenanlage
- Kleinere Grube zur Befeuerung
- Deutung - Brennofen für Keramik
- Befund 41 und 47: Vorratsgruben (176)
- Zwei beutelförmige Vorratsgruben
- Eine davon über einer älteren Grube ohne Fundmaterial
- Befund 41 mit Lehmauskleidung, später als Abfallgrube
genutzt
- Befund l, 95 und 99: Abfall- und Siedlungsgruben
(176)
- Befund 1: ovale Grube mit Siedlungsabfällen
- Befund 95: breitovale Grube mit wannenförmiger
Vertiefung [vielleicht Kellergrube]
- Befund 99: breitovale Grube mit Vertiefung und
Keramikschicht [Tritthorizont, evtl. Kellergrube]
M. Bronze- und eisenzeitliche Keramik
(177-180)
- Spätbronze- und früheisenzeitliche Keramik kaum
abzugrenzen
- Außenwandung aufgerauht, teilweise mit Schlicker
überzogen
- Herstellungsweise (177)
- Handgefertigt in Wulsttechnik
- Innenwand glatt, außen verschiedene Strukturen
- Randformen (177-178)
- Gliederung
- Ausprägung des Überganges vom Hals zum Rand
- Gestaltung des Randsaumes: nach innen oder nach außen
- Klassifizierung
- Böden (178)
- Geringe Anzahl bestimmbarer Bodenprofile
- Klassifizierung
- Handhaben (178)
- Abgebrochene Teilstücke
- Negativ in der Gefäßwandung
- Verzierungen (178)
- Verzierungen selten
- Durchbrochene Griffleiste bzw. Fingerkniffleiste
- Flache Ritzungen
- Klassifizierung
- Gefäßformen (179)
- Einleitung (179)
- Typische Siedlungskeramik
- Vorwiegend Schüsseln und tonnenförmige Gefäße
- Terrine (179)
- Eine Terrine und evtl. dazugehörende Fragmente
- Bauchhenkelgefäß (179)
- Ein vermutlich zweihenkliges Bauchhenkelgefäß
- Schalen / Schale (179-180)
- Rekonstruktion von zwei Schalenformen
- Schalenform 1
- Schalenform 2
- Tasse (180)
- Eine Tasse mit wahrscheinlich randständigem Henkel
- Doppelkonus (180)
- Umbruch im Schulterbereich und Henkelausbruch
- Tonnen / Tonne (180)
- Mehrere große Wandungs- und Randscherben
- Konushalsgefäße – Konushalsgefäß (180)
- Ein Gefäßfragment mit nach außen ziehendem Rand
- Trichterrandgefäße (180)
- Ein Fragment mit scharf von der Schulter abgesetztem
Hals
- Weitere keramische Erzeugnisse (180)
- Reste von zwei Backtellern
- Fragmente einer am Rand bzw. in der Mitte gelochten
Tonscheibe [Sieb]
N. Bronze- und eisenzeitliche Steinartefakte
(181)
- Sekundäre Verwendung der Flintartefakte aus der TBK
O. Datierung der jüngeren Besiedlungsphase
(181-182)
- Datierung nur nach Keramik in das Ende der Bronzezeit
[Bronze IV bis vorröm. Eisenzeit I]
P. Zusammenfassung: jüngere Besiedlungsphase
(182)
- Befunde
- Siedlungsgruben und Abfallgruben
- Zweischiffiger Hausgrundriß
- Grubenhaus
- Ofenanlage
- Funde
- Glattwandige und meist unverzierte Keramik
- Flintartefakte
Q. Zeitlich unbestimmte Befunde
(183)
- Befund 98: Graben (183)
- Pflasterung aus kleinen und großen Geröllsteinen [8,80 m
langer Graben]
- Deutung: möglicherweise befestigter Weg
- Befunde 77-89: Branderdegruben (183)
- Mehrere Branderdegruben
- Deutung: Brenngruben oder Gruben mit verbranntem
Hausabfall und Werkstattabfall
R. Zusammenfassung (184)
- Funde der Grabungen beim Bau der Autobahn A 20
- Siedlungsreste [Grubenhaus, Ofen, Vorrats und
Abfallgruben]
- Keramik mit typischen Gepräge der Uckermärkischen
Gruppe
- Feuersteingeräte aus lokalem Moränenflint mit
unspezifischen Abschlägen
- Auswertung der tierischen Knochenfunde
- Datierung: Eingrenzung zwischen Bronzezeit Periode IV
bis vorrömische Eisenzeit Stufe I
S. Summary (185)
T. Literatur (186-192)
U. Befundkatalog [Kat.-Nr. 1-100] (193-202)
V. Tafeln [33]
(203-236)
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